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Ärzteschaft

Gesundheits-Apps müssen freiwillig bleiben

Montag, 26. Januar 2015

Frankfurt – Vor neuen Kontrollmechanismen und Datenmissbrauch im Zusammenhang mit Gesundheits- und Fitness Applikationen (Apps) der Krankenkassen hat die Landes­ärztekammer Hessen gewarnt. „Wenn die Apps der Kran­ken­ver­siche­rungen dazu dienen, die Mitglieder im Rahmen der gesundheitlichen Prävention zu unterstützen und zu beraten, dann ist dies vernünftig und zu begrüßen“, erklärte der Präsident der Kammer, Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Es müsse aber klar geregelt sein, dass die Teilnahme an diesen Programmen freiwillig sei und der Datenschutz gewährleistet bleibe.

Hintergrund ist, dass immer mehr Kran­ken­ver­siche­rungen einen gesunden Lebensstil ihrer Mitglieder belohnen wollen. „Grundsätzlich dürfen Krankenkassen durch die Vermessung und damit einhergehende Vergleichbarkeit des Lebensstils ihrer Versicherten aber keine Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen erhalten“, betonte von Knoblauch zu Hatzbach. Es sei zum Beispiel abzulehnen, wenn Versicherer versuchen sollten, über Apps Risikoprofile zu erstellen und daraus Tarife abzuleiten, so der Kammerpräsident. © hil/aerzteblatt.de

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