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Novartis: Weltgrößter Pharmakonzern wächst

Mittwoch, 28. Januar 2015

Basel – Auslaufende Patente und der starke Dollar haben den weltgrößten Pharma­konzern Novartis 2014 leicht gebremst. Dank neuer Medikamente und eines guten Wachstums in aufstrebenden Industrienationen sieht sich das Basler Unternehmen dennoch auf Kurs.

Der Konzern werde sein laufendes Geschäft noch effizienter machen, erklärte Novartis-Chef Joseph Jimenez gestern bei der Vorlage der Jahresergebnisse. Für 2015 kündigte er eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich an.

Gewinn in den Schwellenländern steigt
In den Schwellenländern seien die Erlöse von Novartis im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Insgesamt legte der Konzern beim Umsatz um ein Prozent auf knapp 58 Milliarden Dollar zu. Der Reingewinn stieg um zwölf Prozent auf rund 10,3 Milliarden Dollar.

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An die Aktionäre will Novartis eine um sechs Prozent erhöhte Dividende von 2,6 Franken je Aktie ausschütten. Vor allem neu entwickelte Medikamente, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen seien, machten inzwischen einen großen Teil des Umsatzes aus, sagte der US-Manager.

Generikaschäft bereitet Sorgen
Das Geschäft mit Generika bereitet dem Konzern allerdings weiter Probleme. Die Umsatzeinbußen durch die sogenannten Generika schätzt Novartis auf 2,5 Milliarden US-Dollar, 100 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.

Das weitere Wachstum könnte durch den starken Schweizer Franken erheblich behindert werden. Sollte der Franken auf dem derzeitigen Niveau bleiben, rechnet Novartis mit negativen Auswirkungen von sieben Prozentpunkten auf den Umsatz und zwölf Prozentpunkten auf das operative Kernergebnis im Gesamtjahr 2015. Novartis agiert zwar weltweit, ein größerer Teil seiner Kosten entsteht aber in der Schweiz.

Die Börse reagierte verhalten auf die Bilanz, weil diese im Rahmen der Analysten-Vorhersagen lagen. Weitgehend positiv wurde der Ausblick für das laufende Jahr beurteilt. Er sei solide und etwas besser als bei Konkurrenten, erklärten Experten der UBS Investment Bank. © hil/aerzteblatt.de

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