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Ärzteschaft

KV Berlin fordert Pflicht-Impfungen vor Kita-Beginn

Mittwoch, 28. Januar 2015

Berlin – Die „Durchimpfung der Bevölkerung politisch zu forcieren“ fordert die Kassen­ärztliche Vereinigung (KV) Berlin. „Impfungen sind in jedem Alter wichtig, um sich selbst und sein Umfeld vor ansteckenden Krankheiten, die schwere Verläufe nehmen können, zu schützen“, sagte die KV-Vorstandsvorsitzende Angelika Prehn. Die Grundimmu­nisierung für die meisten von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen sollte bereits im Kindesalter erfolgen.

Die KV befürworte daher eine Impfpflicht für Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen wollen. Prehn wies daraufhin, dass die Zahl der Masernfälle in Berlin wieder deutlich gestiegen sei. Diese Erkrankungen und viele weitere schwere Infektionen könnten durch eine konsequente Impfpolitik verhindert werden.

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Eine hohe Durchimpfung schütze auch diejenigen, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können, betonte die KV-Vorstandsvorsitzende. Freiwillig sei die Quote von mindestens 95 Prozent, die für diesen sogenannten Herdenschutz nötig sei, aber offenbar nicht zu erreichen, so Prehn. Die KV unterstütze daher die Kinder- und Jugendärzte bei ihrem Ruf nach einer Impfpflicht.

© hil/aerzteblatt.de

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