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Palliativmediziner fordern angemessene Personalausstattung in Pflegeheimen

Montag, 2. Februar 2015

Berlin/Brüssel – Ausreichend Personal in den Pflegeeinrichtungen und eine faire Bezah­lung der Pflegeberufe fordert die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). „Eine Pflegekraft, die im Nachtdienst eines Altenpflegeheims allein für insgesamt 60 bis 80 pflegebedürftige Bewohner zuständig ist, kann sich beim besten Willen nicht mit der notwendigen Zuwendung um einen sterbenden Patienten kümmern“ erklärte Katja Goudinoudis, Sprecherin der Sektion Pflege und Vorstandsmitglied in der Fachgesellschaft.

Die DGP fordert, den Pflegeberuf aufzuwerten und seine Attraktivität zu erhöhen, um so auch die Palliativpflege zu stärken. „Es muss dafür Sorge getragen werden, dass die Pflege und insbesondere die Pflege schwerstkranker und sterbender hochbetagter Menschen durch Vorgaben zur personellen Ausstattung leistbar wird“, betonte der Präsident der Fachgesellschaft, Lukas Radbruch.

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Die DGP fordert daher, Kennzahlen für die Personalausstattung zu entwickeln und Kliniken und Pflegeeinrichtungen auf diese Standards zu verpflichten. Dabei geht es der Fachgesellschaft nicht nur um quantitative Vorgaben dazu, wie viele Patienten eine Pflegekraft betreuen sollte, sondern auch um qualitative Standards, die ein palliativmedizinisches Pflegeteam nachweisen sollte. © hil/aerzteblatt.de

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