Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Aktuelles Wissen zu Nahrungsmittelfetten und Erkrankungen

Montag, 9. Februar 2015

Bonn – Eine aktualisierte Leitlinie zu Nahrungsmittelfetten und ihren Folgen hat die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vorgestellt. Sie widmet sich der Frage, wie Fett und Fettsäuren mit dem Risiko für weitverbreitete Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzkrankheit und Krebs zusammenhängen.

Die Leitlinien-Autoren empfehlen unter anderem, gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen und möglichst wenig sogenannte Transfettsäuren zuzuführen. Für eine gesundheitsfördernde Lebensmittelauswahl bedeutet das, Fleisch und Wurstwaren möglichst zu reduzieren und fettarme Varianten zu bevorzugen.

Transfettsäurenreiche Lebensmittel wie Pommes frites und Backwaren aus Blätterteig sind laut der Leitlinie ungünstig. Gesund sind dagegen pflanzliche Öle wie Raps- und Walnussöl sowie fetter Fisch. Außerdem gelte die bekannte Regel, viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte zu essen.

Die Leitlinie enthält neben der ausführlichen Darstellung der den Bewertungen zugrunde liegenden wissenschaftlichen Studien auch die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und Hintergrundinformationen zu Risikogruppen und Wirkungsmechanismen von Fett und Fettsäuren bei den betrachteten Krankheiten.  hil

© hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

L.A.
am Dienstag, 10. Februar 2015, 11:17

Die "Dt. Gesellschaft für Ernährung e.V." macht eine gute und wichtige Arbeit

Es herrscht eine Informationsflut, Verwirrung und Halbwissen zum Thema Ernährung (auch bei uns Ärzten?) ! Die DGE bringt Ordnung in das Durcheinander, auf wisschaftlicher Grundlage, allgemeinverständlich (!) und anwenderfreundlich (Haushalt, einkaufen, kochen). Wo gibt es das sonst ?

Nachrichten zum Thema

29.05.17
Hinxton/England – Bewohner einiger Bergdörfer im Norden Kretas haben eine ungewöhnlich hohe Lebenserwartung, obwohl sie sich ungesund ernähren. Eine genomweite Assoziationsstudie in Nature......
23.05.17
US-Pädiater: Keine Fruchtsäfte im ersten Lebensjahr
San Francisco – Kinder sollten im ersten Lebensjahr grundsätzlich keine Fruchtsäfte erhalten. Auch später sollten die Kinder lieber Obst essen, da Fruchtsäfte deutlich mehr Zucker enthalten und die......
19.05.17
Karlsruhe – Das neue Institut für Kinderernährung des Max-Rubner-Istituts (MRI) bekommt seinen Sitz in Karlsruhe. Es solle die wissenschaftliche Basis für Kinderernährung verbessern, teilte......
17.05.17
„Bisherige Initiativen gegen Diabetes Typ 2 haben ihr Ziel verfehlt“
Berlin – Initiativen, die versuchen, den Anstieg der Diabetes-Typ-2-Erkrankungen zu senken, gibt es viele. Bisher blieben sie jedoch alle ohne Erfolg, so die Einschätzung von Dietrich Garlichs,......
16.05.17
Kinderärzte warnen vor koffeinhaltigen Energydrinks
Berlin – Ein 16-Jähriger ist im US-Bundesstaat South Carolina an den Folgen einer Überdosis Koffein gestorben. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BFJK) warnt nun davor, Kindern......
11.05.17
Zuckergesüßte Getränke werden weltweit immer günstiger
Chicago – Ein Hauptverursacher der stetig zunehmenden Zahl von Menschen mit Adipositas sind mit Zucker gesüßte Getränke. Statt die Hemmschwelle für den Kauf ungesunder Lebensmittel durch steigende......
04.05.17
Glutenfreie Kost für gesunde Menschen eher schädlich
New York – Immer häufiger entscheiden sich Menschen, die nicht an einer Zöliakie leiden, für eine glutenfreie Kost. Die Hoffnung, dass die Vermeidung von Getreideprodukten sie vor einer koronaren......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige