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Keine weiteren Patienten in Kiel von gefährlichem Keim befallen

Mittwoch, 11. Februar 2015

Kiel - Die Zahl der von einem gefährlichen Keim betroffenen Patienten des Universi­tätsklinikums in Kiel hat sich in den vergangenen Tagen nicht weiter erhöht. Derzeit seien noch elf Patienten, bei denen der gegen fast alle Antibiotika resistente Keim Acinetobacter baumannii nachgewiesen wurde, auf Isolierstationen, berichtete das Klinikum am Mittwoch. Ein Patient sei am Dienstag an seiner schweren Erkrankung gestorben. Der Nachweis des Keims auf seiner Hautoberfläche stehe in keinem Zusammenhang mit der Todesursache, hieß es.

Nosokomialinfektionen mit multiresistenten Bakterien: Lokale und globale Bedrohung

Ein großer Ausbruch mit einem multiresistenten Acinetobacter-Stamm am Uni- versitätsklinikum Kiel schreckt die Politik auf: Der Keim hatte sich rasant verbreitet. Prävention und Ausbruchsmanagement sollen weiter verbessert werden. Am 3. Januar hatten die Ärzte am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Kiel Anlass zu hoffen, der Ausbruch sei unter Kontrolle.

Insgesamt waren 31 Patienten positiv auf den Keim getestet worden. 13 von ihnen starben. Der Keim könnte zum Tod von drei Patienten beigetragen haben. Bei zehn Toten schloss das Klinikum den Keim als Todesursache aus. © dpa/aerzteblatt.de

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