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Ärzteschaft

Ärzte sollen Medikationsfehler melden

Freitag, 13. Februar 2015

Berlin – Ein neues Projekt, um die Arzneimitteltherapie noch sicherer zu machen, hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) begonnen. Dafür ruft die Kommission Ärzte auf, innerhalb des bereits existierenden Spontanmeldesystems jetzt auch Medikationsfehler und daraus resultierende unerwünschte Wirkungen zu berichten. Aus der systematischen Analyse dieser Meldungen will die AkdÄ Ansätze zur Vermeidung von Medikationsfehlern entwickeln.

Gleichzeitig hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ein Forschungsprojekt gestartet, in dem es prospektiv in drei deutschen Krankenhaus­notaufnahmen Medikationsfehler erfasst. Ziel ist, Erkenntnisse zur Häufigkeit von Medikationsfehlern zu gewinnen und daraus Verbesserungsstrategien abzuleiten.

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In den Industriestaaten sind laut einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu zehn Prozent aller Krankenhausaufnahmen auf unerwünschte Arzneimittel­ereignisse zurückzuführen. Die Projekte der AkdÄ und des BfArM zielen darauf ab, insbesondere auf Medikationsfehlern beruhende unerwünschte Arzneimittelereignisse zu vermeiden und damit Risiken bei der Therapie zu minimieren. Beide Projekte sind Bestandteil des „Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland“ des Bundesministeriums für Gesundheit. © hil/aerzteblatt.de

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