NewsVermischtesWie Eltern Wintersportunfälle bei Kindern vermeiden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Wie Eltern Wintersportunfälle bei Kindern vermeiden

Montag, 16. Februar 2015

dpa

Berlin – Beim Wintersport verletzen sich Kinder und Jugendliche besonders oft an Kopf und Hand oder brechen sich den Unterschenkel. Häufig kommen die jungen Patienten auch mit schmerzhaft überdehnten Bändern, verletzten Knien oder Sprunggelenken in die Notaufnahme, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

Die jungen Sportler überschätzten beim Rodeln, Skifahren oder Snowboarding oft ihre Fähigkeiten. „Zwei Drittel aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags. Dann lassen nämlich Konzentration und Kraft nach“, erklärt Tobias Schuster, Pressesprecher der DGKCH und Chefarzt der Klinik für Kinderchirurgie am Klinikum Augsburg. Er rät Eltern dazu, durch Pausen und kleine Snacks dafür zu sorgen, dass die Kinder sich regenerieren könnten.

Anzeige

Außerdem sei eine altersgemäße Wintersportart entscheidend: Skifahren und Schlittschuhlaufen sollten Kinder frühestens ab vier Jahren ausprobieren. Schlittenfahren könnten aber schon die Kleinsten zusammen mit ihren Eltern.

Darüber hinaus rät Schuster, auch beim Rodeln immer einen passenden Helm zu tragen. Auch sollten Eltern darauf achten, ob die Skipiste vereist oder in gutem Zustand sei.

Sei das Kind auf den Kopf gestürzt, müssten Ärzte und Eltern immer eine Gehirner­schütterung in Betracht ziehen. Diese zeige sich oft durch Übelkeit, Erbrechen, apathisches und ungewöhnliches Verhalten. Klage das Kind über Schmerzen an Armen, Beinen oder Schulter, könnte ein Knochen gebrochen sein. „In beiden Fällen sollten Eltern unbedingt zum Arzt gehen“, so Schuster. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

9. Oktober 2019
Dresden/Heidelberg – Krebspatienten fällt es oft sehr schwer, dauerhaft mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag zu integrieren, obwohl diese viele positive körperliche und psychische Vorteile hat.
Motivationsprogramm für mehr Bewegung von Krebspatienten aufgelegt
10. September 2019
Philadelphia – Ein spielerischer Wettbewerb unter den Beschäftigten eines größeren Unternehmens hat in einer randomisierten Studie in JAMA Internal Medicine (2019; doi:
„Gamification“ fördert körperliche Bewegung in der Belegschaft
27. August 2019
Boston – Häufige Gehirnerschütterungen bei Kontaktsportarten können im Alter bei Männern zum Abfall der Testosteronwerte und zur erektilen Dysfunktion führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an
American Football: Erektile Dysfunktion nach häufigen Gehirnerschütterungen
8. August 2019
Greenville/North Carolina – Regelmäßige sportliche Betätigungen in der Schwangerschaft könnten Säuglingen einen leichten Entwicklungsvorsprung verschaffen. In einer randomisierten Studie in Medicine
Schwangerensport könnte neuromotorische Fähigkeiten vor allem von weiblichen Säuglingen fördern
6. August 2019
Wien – Vor Unfällen mit den E-Bike und hier insbesondere mit E-Mountainbikes warnt die AGA – Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie. „Neben der höheren Geschwindigkeit, die je nach Typ
Fachgesellschaft warnt vor Unfällen beim E-Bike-Fahren
25. Juli 2019
Cleveland – Anders als bislang angenommen ist offenbar nicht nur intensiver Ausdauersport wie das Absolvieren von Marathons mit einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern assoziiert, sondern auch
Erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern auch bei kraftbetontem Leistungssport
3. Juli 2019
Cambridge – Im mittleren und höheren Alter körperlich aktiv zu bleiben oder es zu werden, ist mit einem geringeren Sterberisiko verbunden, unabhängig von früheren Aktivitätsniveaus oder bestehenden
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER