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Immer mehr Väter mit krankem Kind bleiben zu Hause

Montag, 16. Februar 2015

Hamburg – Immer mehr Väter melden sich von der Arbeit ab, um ihre kranken Kinder zu pflegen. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich ihr Anteil nahezu verdoppelt. Das geht aus einer aktuellen Statistik der DAK hervor.

Rund 90.000 DAK-Versicherte reichten 2014 Anträge für das sogenannte Kinderpflege-Krankengeld ein. Der Anteil der Väter stieg sowohl in Bezug auf die Ausfalltage als auch die Personenzahl auf fast 20 Prozent an – 2009 waren es noch zehn Prozent. Der Trend der letzten Jahre setzt sich damit fort: „Auch wenn die Frauen immer noch deutlich öfter zu Hause bleiben, zeigt die moderne Familienpolitik langsam Wirkung“, kommentiert DAK-Presse­sprecher Jörg Bodanowitz das Ergebnis.

In Sachsen ist der Anteil der Väter, die ihre kranken Kinder betreuen, mit fast 24 Prozent besonders hoch. In Rheinland-Pfalz hingegen liegt er nur bei gut 13 Prozent. Neben dem traditionellen Ost-West-Gefälle gibt es auch Unterschiede zwischen Stadt- und Flächen­staaten: Während in Berlin und Hamburg (21 und 20 Prozent) verhältnismäßig viele Väter einhüten, sind es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen nur 15 Prozent. © EB/aerzteblatt.de

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