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Vermischtes

Nationales Centrum für Tumorer­krankungen besonders selbst­hilfefreundlich

Dienstag, 24. Februar 2015

Heidelberg – Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und die Kliniken des Universitätsklinikums Heidelberg sind besonders selbsthilfefreundlich. Das attestierte ihnen jetzt das Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“, Berlin. Es verleiht eine Auszeichnung „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ an Gesundheitseinrichtungen, die nachgewiesen haben, ihre Zusammenarbeit mit Selbsthilfeinitiativen systematisch und effizient zu gestalten.

Ein Zeichen für die Selbsthilfenähe des NCT ist die Gründung eines NCT-Patienten­beirats, der die Möglichkeit hat, Anliegen von Patienten direkt an die Leitung des Zentrums heranzutragen. „Selbsthilfe ist für uns kein Selbstzweck, sondern sie trägt wesentlich dazu bei, die Versorgungsqualität zu verbessern und nachhaltig die Patien­tenorientierung zu fördern“, sagte Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Onkologie am NCT.

Das Netzwerk überprüfte die Selbsthilfeorientierung des Zentrums anhand von acht Qualitätskriterien. So mussten die Kliniken und Abteilungen des Universitätsklinikums Heidelberg unter anderem Räume, Infrastruktur und Präsentationsmöglichkeiten nachweisen, die sich an den Bedürfnissen der Patienten, deren Angehörigen und der Selbsthilfegruppen orientieren.

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Zudem muss Informationsmaterial bereit- und ein entsprechender Informationsfluss über die Selbsthilfe sichergestellt werden. Zu den weiteren Verpflichtungen des NCT gehörte es, einen Selbsthilfebeauftragten zu benennen, die Öffentlichkeitsarbeit der Selbsthilfe zu unterstützen und einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

© hil/aerzteblatt.de

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