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Politik

Gesundheits­wirtschaft ist Motor für die Konjunktur

Donnerstag, 26. Februar 2015

Hamburg – Die zunehmende Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für die Gesamtöko­nomie zeigt ein neues Gutachten am Beispiel Hamburgs. Auftraggeber ist die Gesund­heitswirtschaft Hamburg GmbH (GWHH), eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Kammer und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in der Hansestadt.

Danach ist der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der regionalen Gesamtwirtschaft von 8,4 Prozent im Jahr 2005 auf 9,4 Prozent im Jahr 2013 gestiegen. Die Bruttowert­schöpfung (BWS) lag 2013 bei 8,2 Milliarden Euro. „Während die BWS der Gesamt­wirtschaft in den Jahren 2005 bis 2013 um rund 1,6 Prozent wuchs, verzeichnete die Gesundheitswirtschaft einen BWS-Anstieg von rund 3,1 Prozent pro Jahr“, berichten die Studienautoren.

Das gegenüber der Gesamtwirtschaft in etwa doppelt so hohe jährliche Wachstum zeige „die motorisierende Wirkung der Branche“, heißt es im „Management Summery“ der Studie. Besonders deutlich werde das bei der Betrachtung des Krisenjahres 2009: Während Hamburgs Wirtschaft um 4,6 Prozent schrumpfte, legte das Gesundheitswesen um 1,5 Prozent zu und erwies sich damit als besonders krisenfest.

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Seit dem Jahr 2005 wurden in Hamburg laut dem Gutachten mehr als 23.000 zusätzliche Arbeitsplätze innerhalb der Branche geschaffen. Auch hier ist die Gesundheitswirtschaft der Gesamtwirtschaft voraus: Die Wachstumsrate der Erwerbstätigen liegt mit rund 2,0 Prozent pro Jahr um 0,5 Prozentpunkte höher als in der Gesamtwirtschaft Hamburgs. „Wir müssen die demografische Entwicklung als Chance begreifen und uns in Hamburg darauf einrichten.

Mit dem Älterwerden der Gesellschaft steigt auch der Bedarf an gesundheitlichen und pflegerischen Dienstleistungen“, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Die Demografie selbst könne daher ein großer Jobmotor der kommenden Jahrzehnte werden.

© hil/aerzteblatt.de

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