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Politik

Neue Förderung für Medizinstudierenden und Lehrpraxen in Rheinland-Pfalz

Freitag, 6. März 2015

Mainz – Ab diesem Monat fördern das rheinland-pfälzische Ge­sund­heits­mi­nis­terium und die Stiftung Perspektive Hausarzt des Deutschen Hausärzteverbandes Medizin­studierende im Praktischen Jahr (PJ) und Lehrpraxen. „Ziel der Förderprogramme ist, das Interesse der Studierenden am Hausarztberuf zu wecken und ihnen einen Einblick in das abwechslungsreiche Aufgabenspektrum einer Hausarztpraxis zu geben“, sagte Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

Denn trotz der in Rheinland-Pfalz insgesamt guten Versorgung mit Ärzten werde es zunehmend schwieriger, in ländlichen und strukturschwachen Regionen freiwerdende Arztsitze – besonders Hausarztsitze – wieder zu besetzen. „Die Förderprogramme stoßen auf großes Interesse. Die ersten elf Studierenden und Lehrpraxen werden ab März eine Förderung entgegen nehmen“, sagte die Ministerin.

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Studierende, die sich im Wahlfachtertial des PJ für das Fach Allgemeinmedizin entscheiden, erhalten im Rahmen des Programms monatlich 600 Euro, insgesamt also 2.400 Euro. Ergänzend zu diesem Förderprogramm des Landes unterstützt die Stiftung Perspektive Hausarzt die akademischen Lehrpraxen in Rheinland-Pfalz mit 500 Euro monatlich, also insgesamt 2.000 Euro.

„Um auch zukünftig eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen muss es uns gelingen, mehr junge Menschen für eine Niederlassung als Hausarzt zu begeistern. Man kann sich jedoch nur für etwas entscheiden, was man auch kennt“, sagte Joachim Schütz, Geschäftsführer der Stiftung Perspektive Hausarzt. © hil/aerzteblatt.de

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