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Neues interdisziplinäres Zentrum für Allergologie in Leipzig

Montag, 9. März 2015

Leipzig – Ein neues Zentrum am Universitätsklinikum Leipzig bündelt das Fachwissen von Allergologen aus der Hautklinik, der HNO-Klinik und der Kindermedizin sowie der Labormedizin. „Wir wollen unseren Patienten mit allergischen Erkrankungen die bestmögliche Versorgung aus einer Hand bieten“, erläutert Regina Treudler, die geschäftsführende Leiterin des „Leipziger Interdisziplinäre Centrum für Allergologie“ (LICA). Sie betont, die Allergologie sei generell ein interdisziplinäres Fach, da durch die Erkrankungen unterschiedliche Organe betroffen sein könnten. Entsprechend wichtig sei eine enge Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg.

Nach Angaben des Zentrums sind mittlerweile 30 bis 50 Prozent aller Erwachsenen von Allergien betroffen. Dazu gehören die klassischen Hautallergien ebenso wie Nahrungs­mittelallergien oder Heuschnupfen. „Die Ursachen für diese Zunahme sind nicht abschließend bekannt, hängen aber sicherlich mit unserem heutigen Lebensstil zusammen“, so Treudler. Dafür spreche, dass sich heute die Allergiehäufigkeit in Ostdeutschland an die Quoten in den alten Bundesländern angeglichen habe, nachdem es in der DDR vor der Wende deutlich weniger Allergien gegeben habe.

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Wichtig für den Behandlungserfolg sei bei Allergiepatienten unter anderem eine langfristig gute und enge Betreuung. „Unser Ziel ist es daher auch, unsere Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen weiter zu verbessern, um den Patienten eine optimale Betreuung auch nach der Therapie bei uns zu sichern“, so Treudler. © hil/aerzteblatt.de

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