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Ärzteschaft

Förderung für Arztsitze in Niedersachsen ausgeschrieben

Montag, 9. März 2015

Hannover – Mit zusammen bis zu 50.000 Euro unterstützen das Niedersächsische Minis­terium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und die Krankenkassen Ärzte, die Kassenarztsitze in bestimmten strukturschwachen Regionen des Landes übernehmen. Dabei geht es um jeweils zwei Hausarztsitze in den Bereichen Harburg-Nord, Sulingen, Bremerhaven, Nienburg, Bremervörde, Braun­schweig-Umland, Nordenham und Wittingen. Je ein Hausarztsitz wird in den Regionen Munster, Buxtehude, Meppen, Walsrode, Syke, Alfeld und Seesen gefördert. Dazu kommt die Unterstützung für einen Kinder- und Jugendpsychiater im Landkreis Emsland.

Das Geld stammt aus dem sogenannten Niedersachsenfonds, den Ministerium, KV und Kassen eingerichtet und mit einer Million Euro ausgestattet haben.

Der Zuschuss gilt für Niederlassungen in Regionen, in denen aufgrund der Altersstruktur der Praxisinhaber mittelfristig eine Unterversorgung zu befürchten ist. Der Niedersachsenfonds ermögliche eine gezielte Förderung, „schon dann, wenn sich mögliche Versorgungslücken erst abzeichnen“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Mark Barjenbruch.

„Mit dem Niedersachsenfonds haben wir ein weiteres Signal gesetzt, dass eine Niederlassung in ländlichen Regionen Niedersachsens attraktiv ist und Zukunft hat“, betonte die Gesundheitsministerin des Landes, Cornelia Rundt. © hil/aerzteblatt.de

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