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Hochschulen

Geld wichtigstes Hemmnis für Auslandsaufenthalt von Studierenden

Mittwoch, 11. März 2015

Berlin – Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat auf zwei Charakteristika beim Studium hingewiesen, die in fast allen Ländern Europas gleich sind: Das ist der hohe Anteil von Studierenden, die neben dem Studium erwerbstätig sind (40 Prozent) sowie die „soziale Selektivität bei der Auslandsmobilität“. In den meisten untersuchten Ländern absolvieren also mehr Studierende aus akademischen Elternhäusern einen Auslandsaufenthalt als Studierende ohne akademischen Hintergrund.

„Größtes Hemmnis für einen Auslandsaufenthalt ist die finanzielle Mehrbelastung“, hieß es aus dem DSW. Das Studentenwerk folgert dies aus dem eben erschienenen „Eurostudent V Report 2012-2015“, einer Vergleichsuntersuchung zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden in 29 europäischen Ländern. Herausgeber ist das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

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„Wir brauchen einen Ausbau der sozialen Infrastruktur auch auf europäischer Ebene; die Studierenden in Europa benötigen mehr ‚Student Services‘“, kommentierte Achim Meyer auf der Heyde die Ergebnisse. Er ist Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) und gleichzeitig Vizepräsident des europäischen Studentenwerks-Dachverbands „European Council for Student Affairs“ (ECStA).

Mehr Auslandsmobilität werde es nur geben, wenn neben der Anerkennung von Studienleistungen auch die Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum, mit studienbegleitender Beratung und mit guten staatlichen Angeboten zur Auslandsmobilität klappe, so Meyer auf der Heyde. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Mittwoch, 11. März 2015, 21:56

typisch "linke" Argumentation

Das Haupthindernis für die "akademische Mobilität" sind immer noch unzureichende Sprachkenntnisse. Dass in Familien mit akademischen Hintergrund häufig der Umgang mit fremden Sprachen als Selbstverständlichkeit im Kindesalter schon erlebt wird, hat ja nichts mit Geld zu tun. Eher mit dem Stellenwert von Bildung in der Herkunftsfamilie und mit einem Versagen der Schulen - von mangelndem persönlichen Engagement mal abgesehen...
Generation Y möchte ja alles gern im "all inclusive" - Komplettpaket serviert bekommen (Stoßseufzer der Leiterin des "International Office" an einer deutschen Hochschule)
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