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Politik

Rheinland-Pfalz setzt auf Netzwerke gegen resistente Keime

Montag, 16. März 2015

Mainz – Das Land Rheinland-Pfalz setzt bei der Abwehr von multiresistenten Keime auf regionale Netzwerke von Gesundheitsämtern mit Akutkrankenhäusern, Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Krankentransportdiensten und anderen Akteuren im Gesundheitswesen.

Die Gesundheitsministerin des Landes, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), gratulierte jetzt den Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn für ihren Zusammen­schluss zur gemeinsamen Netzwerkarbeit. „„Damit ist in Rheinland-Pfalz das Ziel einer flächendeckenden Netzwerkarbeit gegen multiresistente Keime fast vollständig erreicht“, sagte die Ministerin.

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Multiresistente Erreger sind ein sektoren- und institutionenübergreifendes Problem. Es stellt sich zum Beispiel beim Krankentransport von einem Altenpflegeheim in ein Akutkrankenhaus. Eine enge regionale Zusammenarbeit von stationären und ambu­lanten Einrichtungen ist daher laut dem Ministerium höchst sinnvoll. Das Landes­untersuchungsamt hat im Auftrag des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums dabei die Funktion einer koordinierenden Stelle der Netzwerkarbeit in Rheinland-Pfalz.

„Diese landkreis- und sektorenübergreifende Kooperation schafft eine ideale und inspirierende Plattform, um sich über Möglichkeiten und Wege zur Zielerreichung auszutauschen und gemeinsame Standards und Informationsstrategien zu entwickeln“, so Bätzing-Lichtenthäler. © hil/aerzteblatt.de

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