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Studentenwerke fordern mehr preisgünstige Wohnheime

Dienstag, 17. März 2015

Berlin – Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat seine Forderung nach mindestens 25.000 zusätzlichen staatlich geförderten Wohnheimplätzen bekräftigt. Ein Grund dafür sei, dass immer mehr Studierende aus dem Ausland nach Deutschland kämen. Das DSW bezieht sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Anfang März. Danach hat die Zahl ausländischer Studienanfänger um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

„Für die ausländischen Studierenden ist das Wohnheim die beliebteste und die häufigste Wohnform. 37 Prozent von ihnen leben im Studentenwohnheim. Von den rund 188.000 Wohnheimplätzen der Studentenwerke sind rund 66.000 von ausländischen Studierenden belegt“, erläuterte der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

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Er erinnerte daran, dass diese Zunahme ausländischer Studierender im Rahmen der Internationalisierungsstrategie von Bund und Ländern ausdrücklich gewünscht sei. „Auch die Studentenwerke begrüßen und unterstützen die Internationalisierungsstrategie Deutschlands“, betonte Meyer auf der Heyde. Sie sei aber nicht zum Nulltarif zu haben. Ausländische Studierende hätten ein deutlich geringeres Budget als deutsche, und außerdem große Probleme, auf dem freien Wohnungsmarkt unterzukommen.

„Deshalb müssen Bund und Länder endlich gemeinsam tätig werden, um auch für die ausländischen Studierenden zusätzlichen, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen“, so Meyer auf der Heyde.

© hil/aerzteblatt.de

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