NewsÄrzteschaftKV Hessen fordert weniger Bürokratie beim Mindestlohn
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KV Hessen fordert weniger Bürokratie beim Mindestlohn

Dienstag, 17. März 2015

Frankfurt – Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen hat den Gesetzgeber aufgefordert, den bürokratischen Aufwand im Zusammenhang mit dem Mindestlohn zu verringern. „Die Ausführungsbestimmungen belasten kleinere Unter­nehmen in unangemessener Weise“, heißt es in einer Resolution der Vertreter­ver­sammlung. Die Delegierten begrüßen darin das Gesetz zwar ausdrücklich, weil es zu einer angemessenen und fairen Vergütung beitrage. „Die umfangreichen Aufzeichnungs­pflichten stellen aber eine weitere Verschärfung der Bürokratieflut in den Praxen dar“, hieß es aus der KV.

Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung fordert in der Resolution vom Gesetzgeber, auf überbüro­kratische Aufzeichnungspflichten zu den täglichen Arbeitszeiten der Angestellten zu verzichten. Verabredung zu Lohn und Arbeitszeit im Arbeitsvertrag sollten ausreichen.

Anzeige

Im Augenblick ist der Arzt als Arbeitgeber verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit von Beschäftigten mit Mindestlohn innerhalb von sieben Tagen aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

Die bürokratischen Erfordernisse im Zusammenhang mit dem Mindestlohn erschweren laut der Ver­tre­ter­ver­samm­lung auch pragmatische, gut funktionierende Vertretungs­lösungen unter den Mitarbeiterinnen, zum Beispiel in der Grippezeit. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

12. Juni 2020
Berlin – Terminservice, IT, Datenschutz: Neuregelungen in diesen Bereichen erfordern organisatorische Anpassungen beim Praxismanagement. Um herauszufinden, wie sich das Terminservice- und
Zi-Umfrage ermittelt besondere Kosten im Praxismanagement
10. Juni 2020
Ravensburg – Das Praxispersonal selbst und die Organisation von einer Arztpraxis sind wichtige Faktoren für Patienten. Das zeigt eine Umfrage der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg.
Was Patienten in der Arztpraxis wichtig ist
22. Mai 2020
Frankfurt am Main – Immer mehr Arztpraxen sind bereit, systematisch aus Fehlern zu lernen. Das geht aus dem Abschlussbericht eines Pilotprojekts hervor. Die Untersuchung hat aus Sicht der Initiatoren
CIRSforte: Immer mehr Hausärzte wollen aus Fehlern lernen
25. März 2020
Berlin – Steuerstundung, Kurzarbeit, Überbrückungskredite. Mit Maßnahmen wie diesen können Ärzte, die ihre Praxen aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus schließen müssen oder die wegen des
apoBank berät zu Folgen von Praxisschließungen und Umsatzeinbußen
4. März 2020
Berlin – Praxisinhaber haben Anspruch auf Entschädigung, wenn ihnen der Betrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt wird. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) angesicht
Praxisschließung wegen SARS-CoV-2: Hinweise auf Entschädigung für Ärzte
29. November 2018
Düsseldorf – Der Wechsel in den Ruhestand ist für viele Ärzte offenbar eine schwierige Phase. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Befragt wurden 50
Fast jeder zweite Arzt will nach Praxisabgabe in Teilzeit weiterarbeiten
24. Mai 2018
Brüssel – Die Europäer sollen die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen. Nach jahrelangen Verhandlungen treten morgen die neuen EU-Datenschutzregeln mit der Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER