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Ausland

Obamacare gibt 16,4 Millionen US-Bürgern Versicherungsschutz

Donnerstag, 19. März 2015

Washington – Dank „Obamacare” ist die Zahl der US-Bürger ohne Kran­ken­ver­siche­rung nach Angaben der US-Regierung um 16,4 Millionen gesunken. Seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama im Oktober 2013 hätten 14,1 Millionen Erwachsene eine Kran­ken­ver­siche­rung abgeschlossen, wodurch der Anteil der Unversicherten von 20,3 auf 13,2 Prozent gesunken sei, teilte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Sylvia Mathews Burwel mit.

Demnach erhielten zudem 2,3 Millionen junge Erwachsene einen Versicherungsschutz dank einer Bestimmung, die ihnen erlaubt, bis zum Alter von 26 Jahren in der Versicherung ihrer Eltern zu bleiben.

„Wenn es um Schlüsselwerte wie Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Qualität geht, zeigen die vorliegenden Daten, dass der Affordable Care Act funktioniert und in der Folge Familien, Unternehmen und Steuerzahler besser dastehen“, erklärte Mathews Burwell. In der kommenden Woche jährt sich Obamas Unterzeichnung der wichtigen Gesundheitsreform, die allgemein als Obamacare bekannt ist, zum fünften Mal.

Die Reform hat zum Ziel, den Versicherungsschutz auf US-Bürger auszuweiten, die über ihren Arbeitgeber keine Versicherung erhalten, sich eine Versicherung nicht leisten können oder aus anderen Gründen keinen Zugang haben. Die Reform weitet auch Medicaid, das Gesundheitsprogramm für Arme, weiter aus. Bei den Republikanern ist die Reform heftig umstritten. Das Oberste Gericht, das sich bereits wiederholt mit dem Gesetz beschäftigte, will im Juni über eine weitere Bestimmung entscheiden. © afp/aerzteblatt.de

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