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Politik

Laumann: Behinderte kommen nur schwer auf den ersten Arbeitsmarkt

Montag, 23. März 2015

Berlin – Der Patientenbeauftragter der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), sieht weiterhin große Probleme bei der Eingliederung von Behinderten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das betreffe auch Behinderte mit hervorragenden Abschlüssen, sagte Laumann am Montag in Berlin bei einer Veranstaltung der CDU/CSU-Fraktion zur Inklusion (gleichberechtigten Teilhabe) von Menschen mit Behinderungen in Arbeit und Gesellschaft. Zurzeit haben etwa eine Million Menschen mit Handicap eine nicht staatlich geförderte Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Nach Auffassung der Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Donata Schenck zu Schweinsberg, muss Inklusion in Schule und Vorschule noch deutlich verbessert werden. In Deutschland laufen Schüler mit Handicap nach wie vor Gefahr, im Rest der Klasse unterzugehen. Die USA seien da schon wesentlich weiter. Hier würden Schüler mit Behinderungen in ihren Klassen von Sozialpädagogen betreut und Mitschüler übernähmen Patenschaften.

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Der CDU-Sozialpolitiker Uwe Schummer rief die Kommunen auf, mehr für barrierefreie Innenstädte zu tun. Die vom Bund dafür zur Verfügung gestellten 550 Millionen Euro sollten endlich umgesetzt werden, sagte Schummer. © dpa/aerzteblatt.de

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