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Politik

Sabine Dittmar: MdB, Stellvertretende gesundheits­politische Sprecherin der SPD-Bundestags­fraktion

Samstag, 1. März 2014

Sabine Dittmar

Für die Politik hat die Allgemeinärztin sogar die Gemeinschaftspraxis mit ihrem Mann aufgegeben. Dittmar war seit 2008 zunächst SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag, bevor sie in den neuen Bundestag gewählt wurde.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?

Den engen und unmittelbaren Kontakt zu den Menschen mit immer neuen Herausforderungen und Problemstellungen. Und natürlich das gute Gefühl, wenn man helfen kann. Da unterscheidet sich die Tätigkeit der Parlamentarierin kaum von der der Hausärztin.
Es ist auch als Politikerin mein Ziel, mit Leistung und Leidenschaft Dinge zum Besseren zu wenden.

Was ärgert Sie am meisten?

Ich bin eine Freundin klarer Worte. Deswegen ärgern mich inhaltsleere Floskeln in Diskussionsrunden ungemein – genauso wie Unaufrichtigkeit und Unzuverlässigkeit.

Was war die wichtigste Entscheidung in Ihrem Leben?

Den zweiten Bildungsweg trotz aller Hürden und Erschwernisse durchzuziehen und dann Humanmedizin zu studieren

Gesundheit bedeutet für Sie . . . 

Gesundheit ist für mich das höchste Gut, mit dem leider vielfach viel zu leichtsinnig umgegangen wird.

Ihr wichtigster Tipp/Rat für angehende Ärzte?

Genau hinschauen und zuhören lernen, Entscheidungen immer wieder kritisch hinterfragen und gegebenenfalls korrigieren, und sich hin und wieder fragen, wie man selbst gerne von einem Arzt betreut werden möchte

Ihre Prioritätenliste für Veränderungen im Gesundheitswesen . . .

. . . nachhaltige Finanzierung der GKV und Pflegeversicherung, Verbesserung und Stabilisierung der ambulanten und stationären Versorgung und die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Damit haben wir fürs Erste allerhand zu tun.

Welchem Gesundheitsthema wünschen Sie mehr Aufmerksamkeit?

Als Hausärztin würde ich mir wünschen, dass Politik und Bevölkerung dem Thema Prävention und hier insbesondere dem Impfen einen größeren Stellenwert beimessen.

Wie schützen Sie sich vor zu viel Stress?

Durch regelmäßigen Sport und kleine Genusspausen mit Espresso und Schokolade

Was hat Sie zuletzt am stärksten beeindruckt?

Meine erste Rede vor dem Deutschen Bundestag war für mich persönlich ein sehr spannendes und besonderes Ereignis.

Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit?

Ich lese sehr viel und gerne, Sport ist mir wichtig, und ich entdecke auf Reisen gerne Neues.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten . . .

Mein Herz schlägt für Afrika, daher würde ich mir wünschen, dass sich die Lebenssituation in den ärmsten Teilen der Welt verbessert.

Die besten Ideen kommen Ihnen beim . . .

. . . Joggen, wenn ich Gespräche und Diskussionen Revue passieren lasse

© DÄ-M/aerzteblatt.de

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