Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Spanien sichert illegalen Einwanderern medizinische Versorgung zu

Dienstag, 31. März 2015

Madrid – Illegale Einwanderer sollen in Spanien wieder das Recht auf eine medizinische Grundversorgung erhalten. Dies kündigte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Dienstag in Madrid an. Die konservative Regierung revidiert damit ihre Gesundheitsreform aus dem Jahre 2012. Madrid hatte damals Ausländer, die ohne Aufenthaltserlaubnis in Spanien lebten, aus dem staatlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Illegale Zuwanderer wurden seither nur in Notfällen in staatlichen Krankenhäusern behandelt. Die Regierung hatte sich davon Einsparungen von 500 Millionen Euro im Jahr erhofft. Eine Neuregelung solle den illegalen Zuwanderern künftig einen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung sichern, sagte Rajoy. Sie solle auch dazu beitragen, die Überlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu reduzieren.

Über die Zahl der illegalen Einwanderer in Spanien gibt es keine offizielle Statistik. Hilfsorganisationen gehen von mehr als 800.000 aus. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

12. Januar 2018
Madrid – Spanien bleibt bei Spenden und Transplantationen von Organen nach eigenen Angaben weltweit führend. Die Zahl der Spender sei 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als acht Prozent auf den
Spanien bei Organspenden weltweit führend
23. Februar 2017
Madrid – In Spanien kommt erstmals ein früherer Arzt vor Gericht, der unter dem Diktator Francisco Franco an dem Diebstahl von Babys beteiligt gewesen sein soll. Ein Untersuchungsrichter machte den
Erster Gerichtsprozess im Skandal um unter Franco gestohlene Babys
10. September 2015
Madrid - Nach fast zweijähriger Kontroverse hat das spanische Parlament endgültig eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes verabschiedet. Im Oberhaus in Madrid stimmten am Mittwochabend 145 Senatoren
Verschärfung des Abtreibungsrechts in Spanien endgültig beschlossen
15. März 2015
Madrid – Tausende Spanier sind am Samstag in Madrid gegen das Recht auf Abtreibung auf die Straße gegangen. Unter Rufen wie „Jedes Leben zählt!“ schwenkten sie weiße Fahnen. Die Abtreibungsgegner
Abtreibungsgegner protestieren in Spanien
2. Dezember 2014
Madrid – Die wegen eines Korruptionsskandals zurückgetretene Ana Mato wird an der Spitze des spanischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums von Alfonso Alonso abgelöst. Der 47 Jahre Anwalt und Philologe solle am
Neuer Ge­sund­heits­mi­nis­ter in Spanien
23. September 2014
Madrid – Die spanische Regierung hat ein umstrittenes Gesetz zur Verschärfung des Abtreibungsrechts gestoppt. „Wir können kein Gesetz machen, das sofort geändert wird, sobald eine andere Regierung an
Spaniens Regierung stoppt Verschärfung des Abtreibungsrechts
17. März 2014
Madrid – Der spanische Staat muss Gaststätten nicht für finanzielle Einbußen entschädigen, die durch die Verschärfung des Anti-Tabak-Gesetzes entstanden sind. Der Oberste Gerichtshof wies in einem am

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige