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Ausland

Spanien sichert illegalen Einwanderern medizinische Versorgung zu

Dienstag, 31. März 2015

Madrid – Illegale Einwanderer sollen in Spanien wieder das Recht auf eine medizinische Grundversorgung erhalten. Dies kündigte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Dienstag in Madrid an. Die konservative Regierung revidiert damit ihre Gesundheitsreform aus dem Jahre 2012. Madrid hatte damals Ausländer, die ohne Aufenthaltserlaubnis in Spanien lebten, aus dem staatlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Illegale Zuwanderer wurden seither nur in Notfällen in staatlichen Krankenhäusern behandelt. Die Regierung hatte sich davon Einsparungen von 500 Millionen Euro im Jahr erhofft. Eine Neuregelung solle den illegalen Zuwanderern künftig einen Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung sichern, sagte Rajoy. Sie solle auch dazu beitragen, die Überlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern zu reduzieren.

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Über die Zahl der illegalen Einwanderer in Spanien gibt es keine offizielle Statistik. Hilfsorganisationen gehen von mehr als 800.000 aus. © dpa/aerzteblatt.de

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