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BVMed legt Qualitätsstandards für Dekubitus-Versorgung vor

Mittwoch, 1. April 2015

Berlin – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat Vorschläge für Quali­tätsstandards in der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Systemen vorgelegt. Sie sollen laut BVMed dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung als Diskussions­grundlage dienen.

„Es ist wichtig, neben der Produktqualität auch endlich die Versorgungsstandards im Hilfsmittelverzeichnis zu verankern“, so die BVMed-Hilfsmittelexpertin Daniela Piossek. Nur so könne mittel- und langfristig eine patientenorientierte Versorgung mit Antide­kubitus-Hilfsmitteln sichergestellt werden. Dazu stellt das BVMed-Papier Grundsätze der Leistungserbringung für die Bereiche Verordnungsprüfung, Versorgung und Administration auf.

Zu den definierten Anforderungen gehören dabei unter anderem eine Durchführung der Versorgung binnen 24 Stunden und die Betreuung durch eine qualifizierte Fachkraft. Bei aktiven Anti-Dekubitus-Systemen empfiehlt der BVMed zudem die Bereitstellung eines 24-Stunden-Notdienstes.

Die Versorgungsstandards des Verbandes umfassen zudem die Risikoeinschätzung über einen Erhebungsbogen, die Definition der Versorgungsziele, die Ermittlung und Dokumentation des Versorgungsbedarfs anhand des ermittelten Dekubitusrisikos sowie die Auswahl, Anpassung, Erprobung und Einweisung in die ausgewählten Produkte. Die Ergebnisüberprüfung müsse ebenfalls anhand eines Erhebungsbogens erfolgen. Zudem sollten der gesamte Versorgungsprozess und die Aufklärung des Patienten dokumentiert werden, so der BVMed. © hil/aerzteblatt.de

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