NewsVermischtesBVMed legt Qualitätsstandards für Dekubitus-Versorgung vor
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

BVMed legt Qualitätsstandards für Dekubitus-Versorgung vor

Mittwoch, 1. April 2015

Berlin – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat Vorschläge für Quali­tätsstandards in der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Systemen vorgelegt. Sie sollen laut BVMed dem Spitzenverband der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung als Diskussions­grundlage dienen.

„Es ist wichtig, neben der Produktqualität auch endlich die Versorgungsstandards im Hilfsmittelverzeichnis zu verankern“, so die BVMed-Hilfsmittelexpertin Daniela Piossek. Nur so könne mittel- und langfristig eine patientenorientierte Versorgung mit Antide­kubitus-Hilfsmitteln sichergestellt werden. Dazu stellt das BVMed-Papier Grundsätze der Leistungserbringung für die Bereiche Verordnungsprüfung, Versorgung und Administration auf.

Zu den definierten Anforderungen gehören dabei unter anderem eine Durchführung der Versorgung binnen 24 Stunden und die Betreuung durch eine qualifizierte Fachkraft. Bei aktiven Anti-Dekubitus-Systemen empfiehlt der BVMed zudem die Bereitstellung eines 24-Stunden-Notdienstes.

Anzeige

Die Versorgungsstandards des Verbandes umfassen zudem die Risikoeinschätzung über einen Erhebungsbogen, die Definition der Versorgungsziele, die Ermittlung und Dokumentation des Versorgungsbedarfs anhand des ermittelten Dekubitusrisikos sowie die Auswahl, Anpassung, Erprobung und Einweisung in die ausgewählten Produkte. Die Ergebnisüberprüfung müsse ebenfalls anhand eines Erhebungsbogens erfolgen. Zudem sollten der gesamte Versorgungsprozess und die Aufklärung des Patienten dokumentiert werden, so der BVMed. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

10. Juli 2020
München – „Bleib einfach im Bett, wenn Du zum Arzt gehst“ – mit diesem Slogan darf eine Krankenkasse nicht mehr werben. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden. Die Zentrale zur Bekämpfung
Krankenkasse darf nicht mit Ferndiagnose werben
8. Juli 2020
Silver Spring/Maryland – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einen implantierbaren Neurostimulator zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen zugelassen. Das Gerät eines irischen Herstellers stimuliert
Neurostimulator lindert chronische Rückenschmerzen
6. Juli 2020
Berlin – 80 Prozent der Versicherten in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) erhalten ihre medizinischen Hilfsmittel über die Krankenkasse ohne Mehrkosten. Jeder fünfte entscheidet sich jedoch
Medizinische Hilfsmittel: Jeder fünfte Empfänger zahlt Mehrkosten
29. Juni 2020
Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die Frist für den Beginn einer Heilmittelbehandlung nach einer vertragsärztlichen oder -zahnärztlichen Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte
Coronakrise: G-BA passt befristete Sonderregelungen erneut an
4. Juni 2020
London − Kompressionsstrümpfe, die früher ein fester Bestandteil der postoperativen Thromboseprophylaxe waren, könnten heute bei vielen Patienten nicht mehr erforderlich sein. In einer
Thromboseprophylaxe: Kompressionsstrümpfe verbessern Schutzwirkung von niedermolekularen Heparinen kaum
27. Mai 2020
Berlin – Der Sozialverband VdK will gegen ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zu Fristen von Krankenkassen bei der Bearbeitung von Leistungsanträgen vor das Bundesverfassungsgericht (BVerfG)
Verfassungsbeschwerde gegen Urteil zu versäumten Fristen für Krankenkassen
26. Mai 2020
Stuttgart – Die förderungswürdigen Leistungen in Baden-Württemberg können bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung vorerst weiterlaufen. Das Landessozialgericht (LSG) hat jetzt einem Antrag der
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER