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Abrechnungsbetrug ist kein Massenphänomen

Mittwoch, 1. April 2015

Hamburg - Ermittler der DAK-Gesundheit gehen derzeit knapp 1.700 Hinweisen auf Abrechnungsbetrug nach. Im vergangenen Jahr habe die Ermittlungsgruppe deutsch­landweit 1.000 Fälle abgeschlossen und 1,3 Millionen Euro an unrechtmäßig gezahlten Geldern zurückgeholt, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Heilmittel wie zum Beispiel Physiotherapie, Krankengymnastik und Massagen, bildeten demnach mit 41 Prozent der Fälle den Schwerpunkt der Ermittlungen. Es folgten der Bereich Pflege mit 17 und Ärzte mit 12 Prozent.

Betrogen werde mit gefälschten Rezepten, erfundenen Behandlungen und manipulierten Rechnungen. "Soweit es möglich ist, gehen wir konsequent gegen die Betrüger vor und holen uns das Geld zurück, weil wir dies unseren Versicherten schuldig sind", sagte der Leiter der zehnköpfigen DAK-Ermittlungsgruppe, Volker zur Heide.

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Abrechnungsbetrug sei aber kein Massenphänomen. Die Kasse unterstützt die Pläne der Bundesregierung für ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen. Von den erfolgreichen Rückforderungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr entfielen 392 000 auf den Bereich Heilmittel, 247 000 Euro waren für Arznei- und Verbandmittel deklariert worden. 211 000 Euro flossen aus dem Pflegebereich an die DAK zurück, 120 000 Euro holte sich die Kasse bei Ärzten. Der Rest der Geldrückflüsse betraf Hilfsmittel (96 000), Zahnärzte (65 000) und Krankentransporte (35 000 Euro). © dpa/aerzteblatt.de

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