NewsHochschulenCharité und Vivantes wollen Therapie von Krebspatienten mit Thrombose verbessern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Charité und Vivantes wollen Therapie von Krebspatienten mit Thrombose verbessern

Donnerstag, 2. April 2015

Berlin – Mehr als 15 Prozent aller Patienten mit Krebs entwickeln eine Thrombose mit oder ohne Lungenembolie. In einem Kooperationsprojekt wollen Charité – Universitäts­medizin Berlin und der Klinikkonzern Vivantes untersuchen, wie hämatologisch-onkologische Patienten mit venöser Thromboembolie tatsächlich behandelt werden. Die GECAT-Studie (German Evaluation of Cancer associated Thrombosis) ist als dreijährige Registerstudie angelegt und soll Aufschluss über mögliche Verbesserungen in der Behandlung dieser ernsten Komplikation geben.

Durchschnittlich haben Tumorpatienten ein etwa siebenfach erhöhtes Risiko für Throm­bosen, abhängig von der Tumorart und anderen individuellen Risikofaktoren. Damit sind Thrombosen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die GECAT-Studie soll die wechselseitige Wirkung einer Krebserkrankung mit dem Auftreten von Thrombosen genauer untersuchen. Dazu sollen die onkologischen Kliniken der Charité und die onko­logischen Zentren von Vivantes insgesamt Daten von 350 Patienten sammeln und auswerten. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Oktober 2020
Berlin/Stuttgart – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat zum Welt-Thrombose-Tag am 13. Oktober Verbesserungen bei der Aufklärung, Prophylaxe und Therapie von Thrombosen angemahnt. Das sei
Verstärkte Aufklärung zum Welt-Thrombose-Tag
13. Oktober 2020
Mainz – Während in Europa die Zahl der Todesfälle an Thrombosen und Lungenembolien abnimmt, stagnieren die Zahlen in Nordamerika. In den USA ist es in den letzten Jahren bei jüngeren Erwachsenen sogar
USA: Mehr Todesfälle durch Thrombosen und Lungenembolien unter jüngeren Erwachsenen
6. Oktober 2020
Wien – Eine Metaanalyse von 66 Studien mit mehr als 28.000 Patienten bestätigt, was sich bereits zu Beginn der Pandemie abzeichnete: COVID-19-Patienten erleiden vermehrt Thrombosen und Lungenembolien.
Metaanalyse: Venöse Thromboembolien bei COVID-19-Patienten auch auf Normalstation erhöht
11. September 2020
Würzburg – Ein Molekül namens Bridging Integrator 2 (BIN2) spielt bei der Aktivierung der Blutplättchen eine zentrale Rolle. Das berichten Wissenschaftler um Bernhard Nieswandt vom
Steuerungsmolekül aktiviert Blutplättchen
2. September 2020
Lübeck – Ein neues Verfahren soll unter Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) dazu beitragen, Beinvenenthrombosen einfacher und schneller zu diagnostizieren. Dafür hat das Startup ThinkSono ein
Künstliche Intelligenz soll Thrombosediagnostik unterstützen
4. August 2020
Erlangen – Eine überschießende erste Reaktion des Immunsystems, bei der neutrophile Granulozyten „Netze“ aus Zellmaterial ins Blutplasma ausstoßen, könnte an den Thrombosierungen in den kleinen
COVID-19: Immunthrombose in den kleinen Blutgefäßen könnte schwere Verläufe erklären
4. Juni 2020
London − Kompressionsstrümpfe, die früher ein fester Bestandteil der postoperativen Thromboseprophylaxe waren, könnten heute bei vielen Patienten nicht mehr erforderlich sein. In einer
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER