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Tankstellen machen sich für Jugendschutz stark

Donnerstag, 2. April 2015

dpa

Berlin – Die Tankstellenbranche will ihren „Aktionsplan Jugendschutz“ unbefristet weiter fortsetzen. Seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2009 wurden über 60.000 Verkäufer in den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes geschult. Künftig sollen jährlich mindestens 5.000 Neu- oder Wiederholungsschulungen durchgeführt werden.

Neben der Durchführung von Schulungen wollen die Tankstellen ihre Mitarbeiter zudem durch automatische Warnhinweise in den Kassensystemen bei der Einhaltung des Jugendschutzes unterstützen. Wird ein Produkt eingescannt, das unter Jugendschutz­bestimmungen fällt, erinnert mindestens die Hälfte der Kassen in den Tankstellenshops an die geltenden Altersgrenzen. Weitere Hilfe erhält das Personal durch Plakate und Aufkleber, mit denen in den Verkaufsräumen für die Akzeptanz von Altersabfragen geworben wird. Zugleich soll das Material die Verkäufer daran erinnern, Ausweis­kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzes durchzuführen.

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„Ich begrüße sehr, dass die Branche ihrer Verantwortung nachkommt und den konzer­tierten Einsatz für Schulung und Verhaltensbeeinflussung des Verkaufspersonals aufrechterhält“, lobte Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie bezeichnete den Aktionsplan sls einen wichtigen Schritt für die konsequente Umsetzung des Jugendschutzes. © hil/aerzteblatt.de

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Adolar
am Donnerstag, 2. April 2015, 23:07

So lange in Tankstellen Alkohol verkauft wird,

haben die Pächter eine Mitschuld an entsprechenden Verkehrsunfällen und der allgemeinen Alkoholsucht. Es wird derartig viel gesoffen am Steuer und überall, es ist unglaublich. Ohne die schnell mal eingesackten und gleich abgekippten Flachmänner können vermutlich viele Fahrer wegen abgesunkenem Pegel nicht mehr lenken. Und die geförderte Sauferei bei Jugendlichen ist Körperverletzung, egal, wie alt die Kinder sind.
LNS

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