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Ulmer Hornhautdatenbank gestartet

Donnerstag, 2. April 2015

Ulm – Um eine bessere Versorgung mit Hornhauttransplantaten zu ermöglichen, hat Anfang April die Hornhautbank Ulm ihren Betrieb aufgenommen. Die Kooperation der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm und des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm (IKT Ulm) soll die Verfügbarkeit von Hornhauttransplantaten verbessern, die Wartezeit auf ein Hornhauttransplantat für Patienten verkürzen und Transplantate in Notfallsituationen kurzfristig bereitstellen können.

Die Hornhauttransplantation (Keratoplastik) gehört mit einer Erfolgsrate von circa 90 Prozent bei Normalrisikotransplantationen nicht gefäßführender Transplantate zu den aussichtsreichsten Gewebeverpflanzungen. Etwa 4.000 Hornhaut-Transplantationen werden in Deutschland pro Jahr durchgeführt, wobei der jährliche Gesamtbedarf bei schätzungsweise 7.000 Transplantaten liegt.

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Um immunologische Abstoßungen der Transplantate möglichst gering zu halten, streben die Ärzte bei Hochrisikokeratoplastiken eine Gewebeübereinstimmung zwischen Empfängern und Spendern an. Generell wird nach der Transplantation das Auge durch Augentropfen geschützt, die immunmindernd wirken. Hornhautempfänger müssen also in der Regel nicht, wie die Empfänger von Herz, Leber oder Niere, lebenslang Medikamente gegen das Risiko der Abstoßung einnehmen. © hil/aerzteblatt.de

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