NewsPolitikHuml warnt vor sorglosen Umgang mit der „Pille danach”
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Huml warnt vor sorglosen Umgang mit der „Pille danach”

Montag, 6. April 2015

München – Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat vor einem sorglosen Umgang mit der „Pille danach” gewarnt. Durch die seit März geltende Rezeptfreiheit dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass die Einnahme bedenkenlos möglich sei, sagte Huml angesichts von Berichten über einen sprunghaften Anstieg beim Verkauf des Präparats.

„Es handelt sich um ein stark wirksames Arzneimittel, das gravierend in den Hormon­haushalt der Frauen eingreift”, warnte Huml. Die „Pille danach” wird nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission seit dem 14. März rezeptfrei in Apotheken in Deutschland verkauft.

Anzeige

Huml, die selbst Ärztin ist, hält deshalb vor dem Einsatz des Medikaments eine ärztliche Untersuchung und Beratung für sehr sinnvoll. Dies gelte vor allem für minderjährige Frauen. „Auf keinen Fall sollte die 'Pille danach' regelmäßig als alternatives Verhütungsmittel eingesetzt werden.” Sie könne starke Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Blutungen bis hin zu Zyklusstörungen hervorrufen. Das Medikament sei viel höher dosiert als die normale Anti-Baby-Pille. © kna/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER