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Ärzteschaft

Großes Interesse am Facharztvertrag Orthopädie in Baden-Württemberg

Dienstag, 7. April 2015

Stuttgart – An dem Facharztvertrag Orthopädie in Baden-Württemberg nehmen ein Jahr nach dem Start rund 500 niedergelassene Orthopäden, Unfallchirurgen und Chirurgen teil. Sie haben 2014 über 215.000 Patienten von AOK Baden-Württemberg und Bosch Betriebskrankenkasse behandelt. Eingeschrieben haben sich bereits über 400.000 Patienten. Das berichteten Medi Baden-Württemberg und die beiden Krankenkassen heute in Stuttgart.

„Wir haben auch im Orthopädie-Vertrag konsequent unsere erfolgreiche Vertrags­stra­tegie fortgeführt. Der Fokus liegt auf der strukturierten Therapie komplizierter und kosten­intensiver Fälle nach dem Grundsatz ´ambulant vor stationär´, um unnötige Klinikeinweisungen zu verhindern“, sagte der Vorsitzende von Medi Baden-Württemberg, Werner Baumgärtner.

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Der durchschnittliche Fallwert für ausschließlich konservativ tätige Ärzte betrug im vierten Quartal vergangenen Jahres im Rahmen des Facharztvertrages 86 Euro und für operativ tätige Ärzte exklusive Sachkosten 111 Euro. „Durch die höheren Fallwerte ermöglicht der Vertrag uns Ärzten eine ganz andere Behandlungsintensität und -qualität.

Die Versorgung wird wesentlich nachhaltiger, denn wir können uns deutlich mehr Zeit für die Patienten nehmen – unter anderem für ausführlichere Anamnesen und körperliche Untersuchungen sowie eingehendere Beratungen“, sagte Burkhard Lembeck vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie. © hil/aerzteblatt.de

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