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Ärzteschaft

Sachsen fördert Medizinstudierende auf dem Weg zum niedergelassenen Arzt

Dienstag, 7. April 2015

Dresden – Das Sächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terium will auch im Studienjahr 2015/2016 bis zu 20 Studierende fördern. Sie erhalten eine monatliche Ausbildungshilfe von 1.000 Euro, wenn sie bereit sind, nach dem Studium auf dem Land als Hausarzt zu arbeiten.

Der Freistaat Sachsen braucht junge und engagierte Ärztinnen und Ärzte, sagte Gesundheits­ministerin Barbara Klepsch (CDU) anlässlich des heutigen Weltge­sundheitstages.

Das Ministerium hatte mit der Förderung im Studienjahrgang 2013/2014 begonnen. Im aktuellen Doppelhaushalt für 2015/2016 sind für die Ausbildungsbeihilfe insgesamt 1,36 Millionen Euro veranschlagt. Die Studierenden erhalten die Ausbildungsbeihilfe maximal sechs Jahre und drei Monate lang. Das ergibt eine Summe von 75.000 Euro pro Stu­dierendem. Sie verpflichten sich, nach abgeschlossenem Medizinstudium eine Weiter­bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und anschließend als Hausarzt in Sachsen außerhalb der Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig und Radebeul zu arbeiten.

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„Um die hausärztliche Tätigkeit näher kennenzulernen, gehen die Studenten während des Studiums eine Patenschaft mit einer Hausarztpraxis in Sachsen ein, bei der sie jährlich 24 Tage hospitieren“, erläutert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen, die das Programm umsetzt. © hil/aerzteblatt.de

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