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Ärzteschaft

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung: Debatte um die Weiterentwicklung

Dienstag, 7. April 2015

Berlin – Die Frage, wie es mit der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) weitergehen soll, hat für Diskussionen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) gesorgt. Anlass war ein gemeinsamer Brief des Vorstandsvorsitzenden der Kassen­ärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, und des Hauptge­schäftsführers der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, an Bundesgesund­heitsminister Hermann Gröhe (CDU).

Darin warnten beide vor Problemen für die ASV, wenn gleichzeitig Altverträge nach § 116b Sozialgesetzbuch V bestehen blieben. Gassen und Baum schlugen vor, diese wie geplant zu befristen, aber die ASV nicht auf schwere Verlaufsformen der vorgesehenen Erkrankungen einzuschränken, sondern dieses Kriterium entfallen zu lassen.

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Mehrere KV-Vorstände warnten daraufhin vor einer „Kursänderung“ bei der ASV und wollen darüber nun auf einer Sonder-Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KBV am 23. April diskutieren. Gassen hat mittlerweile präzisiert, der vorgeschlagene Wegfall der Begrenzung auf schwere Verlaufsformen erfordere eine Neudefinition des Indika­tionskatalogs, der Kooperationsverpflichtung sowie der Zusammensetzung des ASV-Teams.

DKG-Chef Baum verteidigte den gemeinsamen Vorschlag. Ärztinnen und Ärzte vor allem im Bereich der Onkologie sollten das bisherige Angebot der Krankenhausambulanzen aufrecht erhalten dürfen. Dies diene der Versorgung der Versicherten. © Rie/aerzteblatt.de

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