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Ausland

Hilfsgüter in Jemens Hauptstadt Sanaa gelandet

Freitag, 10. April 2015

Sanaa – Ein erstes Flugzeug mit medizinischen Hilfsgütern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist am Freitag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa gelandet. Die IKRK-Sprecherin Marie-Claire Feghali sagte, das Flugzeug habe 16 Tonnen Hilfsgüter an Bord, vor allem Medikamente und Operationsbesteck. Ein zweites Flugzeug mit Sanitätsartikeln, Generatoren und Ausrüstung zur Wasseraufbereitung für die Kranken­häuser in Sanaa wird demnach am Samstag erwartet.

Im Jemen gibt es seit Wochen heftige Kämpfe zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und verbündeten Armeeeinheiten sowie den Truppen und Milizen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi, der im Februar aus Sanaa nach Aden floh.

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Als die Huthis Mitte März auf die südliche Hafenstadt vorrückten, floh Hadi weiter nach Saudi-Arabien und bat das Königreich um militärische Unterstützung. Saudi-Arabien und verbündete arabische Staaten begannen daraufhin, Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen zu fliegen. Nach UN-Angaben wurden seit Mitte März fast 650 Menschen getötet.

Medizinische Versorgung immer schwieriger
Auch die medizinische Versorgung im Jemen wird wegen der Kämpfe immer schwieriger. Sowohl beim medizinischen Personal als auch bei Medikamenten gibt es Engpässe. Teilweise gehen auch Nahrungsmittel, Wasser und Benzin zur Neige.

Am Montag hatte das IKRK bereits ein Flugzeug mit medizinischem Personal nach Sanaa geschickt. Am Mittwoch traf zudem ein Schiff mit medizinischen Hilfsgütern und Personal in Aden ein. An Bord waren auch fünf Mitarbeiter von Ärzte von Grenzen, wie die Hilfsorganisation mitteilte © afp/aerzteblatt.de

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