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Vermischtes

Leitfaden soll bei der Entwicklung von Medizinprodukten helfen

Mittwoch, 15. April 2015

Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Leitfaden für die Entwicklung von Medizinprodukten online gestellt. Der „Innovationslotse“ richtet sich an Startups sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und soll sie bei Fragen rund um die Themen Forschung, Entwicklung, Zertifizierung, Erstattung und Markt unterstützen.

Dazu erklärt der Leitfaden den Innovationsprozess für Medizinprodukte Schritt für Schritt entlang der Stufen Forschung – Entwicklung – Zertifizierung – Erstattung – Markt. Dabei können sich die Nutzer ihren Interessen entsprechend entweder durch eine Matrix klicken, die sich in der Art eines Entscheidungsbaumes immer weiter verästelt. Oder sie können einzelne Schritte in einer tabellarischen Übersicht anwählen.

Der Innovationslotse funktioniert darüber hinaus wie ein Lexikon, in dem wesentliche Begriffe erläutert werden. Die Nutzer erfahren, was im Zuge einer Versorgungsanalyse erforderlich ist, was sie bei einem Antrag auf Forschungsförderung beachten müssen, was für Finanzierungsmodelle es gibt, wie sie den Markteintritt für ihr Produkt planen, und vieles mehr. Sie können die einzelnen Begriffe entweder in einer Art Inhalts­verzeichnis auswählen oder sich direkt aus dem Überblicksmodus zur Begriffserklärung klicken.

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Der Innovationslotse ist das Herzstück der Nationalen Informationsplattform Medizin­technik, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und setzt eine der zentralen Handlungsempfehlungen des Nationalen Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“ um: „Der Strategieprozess hat klar herausgestellt, dass für Innovatoren in der Medizintechnik das Informationsangebot von der Forschung über Entwicklung, Zertifizierung und Erstattung bis hin zum Markt erheblich ausgebaut werden muss, damit der Innovationsprozess effektiver und stärker am Bedarf ausgerichtet wird“, erklärte Oliver Bujok, der die Geschäftsstelle Nationaler Strategieprozess leitet.

© hil/aerzteblatt.de

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