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Neue Endoprothetik­sprechstunde an der Uniklinik Jena

Freitag, 17. April 2015

Jena – Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) will die Betreuung von Arthrose-Patienten verbessern und hat dazu eine neue Sprechstunde eingerichtet. Dreimal die Woche beraten die  Endoprothetikspezialisten des UKJ Patienten mit Gelenkbeschwerden umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten des Gelenkersatzes.

Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung: Bei zwei von drei Menschen über 65 Jahren verschleißt der Gelenkknorpel durch Unfälle, Fehlbelastung, Rheuma oder andere Ursachen und verliert dadurch seine Funktion als Stoßdämpfer zwischen den Gelenkpartnern. „Wenn die Möglichkeiten der konservativen Therapie der verschlissenen Gelenke durch eine physiotherapeutische Behandlung, Schmerzmitteln oder Injektionen ausgeschöpft sind, bleibt häufig nur der Gelenkersatz durch eine Endoprothese“, erklärt Gunter Hofmann, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Jena (UKJ).

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Im Jahr 2013 wurden in Thüringen mehr als 4500 Hüftgelenksendoprothesen und über 4000 Kniegelenksendoprothesen aufgrund von Arthrose implantiert. Auch an der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am UKJ versorgen die Jenaer Unfallchirurgen seit Jahren an Arthrose leidende Patienten mit Endoprothesen an allen großen Gelenken. Weitere Schwerpunkte sind neben der Frakturendoprothetik und dem beidseitigen Gelenkersatz auch Endoprothesenwechsel bei schmerzhaften, infizierten, gelockerten oder ausgebrochenen Endoprothesen. © hil/aerzteblatt.de

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