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Ärzteschaft

Marburger Bund sieht bessere Chancen gegen Tarifeinheitsgesetz

Sonntag, 19. April 2015

Berlin – Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) sieht in ihrem Kampf gegen das geplante Tarifeinheitsgesetz der großen Koalition die Erfolgsaussichten verbessert. Grund ist ein Vorstoß des Wirtschaftsflügels der Union, wonach bestimmte Streiks im Gesetz explizit als rechtswidrig ausgeschlossen werden sollen. Dies mache deutlich, welchen Zweck das Tarifeinheitsgesetz verfolge, sagte MB-Chef Rudolf Henke in Berlin.

„Im Kern geht es um einen Eingriff in die Tarifautonomie freier Gewerkschaften und um eine Einschränkung des Streikrechts auf breiter Front.”» Der Vorstoß widerlege die Behauptung, das Streikrecht bliebe durch das geplante Tarifeinheitsgesetz unangetastet. Henke forderte den Deutschen Gewerkschaftsbund auf, das Gesetz nicht länger zu unterstützen. © dpa/aerzteblatt.de

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