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Arbeitsmediziner kritisieren öffentlichen Machtkampf an der VW-Spitze

Montag, 20. April 2015

Mainz – Die Art und Weise, wie die VW-Spitze um die Macht im Konzern ringt, könnte Arbeitsmedizinern und Betriebsärzten sowie „all jenen, die sich um eine gute und gesunde Unternehmenskultur in Deutschland bemühen“ in ihrer Arbeit zurückwerfen. Das befürchtet der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM), Stephan Letzel.

Hintergrund sind Äußerungen des Aufsichtsratsvorsitzenden von Volkswagen Ferdinand Piech über den Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn in der Zeitschrift Spiegel – die Süddeutsche Zeitung schrieb von „einer Hinrichtung“ des ehemaligen Piech-Zöglings.

Bei allen Diskussionen zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz zeigt sich, dass ‚gesund führen‘ ein wesentlicher Baustein der betrieblichen Prävention ist“, so Letzel. Gerade die über die Medien ausgetragenen Diskussionen um die Führungsspitze bei VW zeigten, dass dies noch nicht in allen Chefetagen angekommen sei.

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„Wie soll man der mittleren und unteren Führungsebene klar machen, dass das Führungsverhalten essenziell für die psychische Gesundheit der Beschäftigten ist, wenn Topmanager in aller Öffentlichkeit anderes vorleben“, sagte er. Der DGAUM-Vizepräsident plädiert daher mit Nachdruck an die Chef-Etagen in Deutschland, eine gute und gesunde Unternehmenskultur zu praktizieren. © hil/aerzteblatt.de

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