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Ärzteschaft

Forschungs­gemeinschaft empfiehlt Förderung wissen­schaftlich arbeitender Ärzte

Dienstag, 21. April 2015

Bonn – Die medizinischen Fakultäten in Deutschland sollten Ärzten ein größeres Angebot an strukturierten sogenannten Clinician-Scientist-Programmen anbieten. Denn wissen­schaftlich tätige Mediziner („Clinician Scientists“) seien für die klinische Forschung unverzichtbar, hieß es aus der ständigen Senatskommission für Grundsatzfragen in der klinischen Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

„Wir brauchen für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktive, verlässliche und sichtbare Karrierewege sowie Anreize, die Forschung auch nach einer erfolgreichen Doktorarbeit weiterzuverfolgen“, sagte Leena Bruckner-Tuderman, Vorsitzende der Senatskommission und Vizepräsidentin der DFG.

Die Forschungsgemeinschaft empfiehlt den medizinischen Fakultäten ein Programm, das in der zweiten Hälfte der Facharztweiterbildung ansetzt. Es stellt geschützte Zeiten für die wissenschaftliche Qualifikation und Forschungstätigkeit sicher, die durch die Verdichtung der klinischen Tätigkeit zunehmend notwendig geworden sind, und es versteht sich als ein Modul in einem parallelen wissenschaftlichen und ärztlichen Karriereweg.

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„Die DFG empfiehlt den medizinischen Fakultäten eine stärkere Strukturierung der Forschungsweiterbildung qualifizierter Ärzte. Das Clinician-Scientist-Programm soll sicherstellen, dass forschungsinteressierte Mediziner sich sowohl klinisch weiterbilden als auch wissenschaftlich tätig sein können“, so Bruckner-Tuderman. Die DFG betont, dass klinische Forschung auf allen Karrierestufen möglich sein und anerkannt werden müsse.

Medizinische Fakultäten können ihre Clinician-Scientist-Programme durch speziell zu diesem Zweck beantragte Stellen in DFG-Projekten aufstocken. Dafür eignet sich laut der Forschungsgemeinschaft insbesondere das DFG-Modul Rotationsstellen, sogenannte Gerok-Stellen.

Nach Ansicht der Senatskommission gehören zu einem Clinician-Scientist-Programm an einer medizinischen Fakultät außerdem ein geeignetes Curriculum, ein umfassendes Laufbahnkonzept und ein verbindliches Mentoring.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #698455
Stockley
am Freitag, 24. April 2015, 21:21

Clinical scientific nothing

Many luck by the research!
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