NewsÄrzteschaftApobank plant derzeit kein Engagement in Österreich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Apobank plant derzeit kein Engagement in Österreich

Dienstag, 21. April 2015

Frankfurt – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat einen Einstieg bei der Österreichischen Apothekerbank geprüft, sieht derzeit aber keine Möglichkeit, sich dort zu engagieren. Das sagte Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der Apobank, vor Journalisten in Frankfurt. Wenn sich Möglichkeiten ergäben, das eigene Geschäft auszubauen, prüfe man sie.

„Wir drängen uns nicht unfreundlich in den Markt“, versicherte Pfennig. Die Bank sei von österreichischen  Apothekern zu Gesprächen eingeladen worden. Das Engagement setzt nach Pfennigs Worten aber eine Modifikation des Vertrags über den österreichischen Volksbankenverbund voraus, zu der sich die Bankengruppe und das Finanzministerium in Wien im Moment nicht in der Lage sähen.

Die Tatsache, dass die Apobank im Ausland als Partner begehrt ist, belegt: Die dunklen Jahre für die „Bank der Heilberufler“ liegen zurück. „Wir waren in der Finanzkrise eines der Schlusslichter der Branche, jetzt haben wir eine Spitzenposition“, stellte Pfennig heraus. Beim „Stresstest“, mit dem die Europäische Zentralbank im vergangenen Herbst die Krisenfestigkeit der Geldinstitute auf die Probe stellte, erzielte die Apobank das zweitbeste Ergebnis.

Anzeige

Im vergangenen Jahr steigerte die Genossenschaftsbank, deren Kapital bei fast 106 000 Ärzten, Zahnärzten, Apothekern und Tierärzten liegt, ihren Gewinn vor Steuern um 50 Prozent auf knapp 134 Millionen Euro. Wegen höherer Steuerlast kletterte der Jahres­überschuss nur um 15 Prozent auf 54,5 Millionen Euro. Pfennig will der Vertreterver­sammlung wieder eine Dividende von vier Prozent vorschlagen, angesichts des niedrigen Zinsniveaus eine attraktive Verzinsung der Geschäftseinlagen für die Mitglieder.  Für 2015 stellte Pfennig eine konstante Dividende aus einem voraussichtlich leicht steigenden Jahresüberschuss in Aussicht.

Die Bank will ihre Anstrengungen verstärken, Studierende und Angestellte aus den Heilberufen als Kunden zu gewinnen. Der Marktanteil bei den selbständigen Heilberuflern wird mit mehr als 60 Prozent angegeben. © Stü/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

29. August 2019
Düsseldorf – Zufrieden mit ihrem Halbjahresergebnis 2019 äußert sich die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Nach heute bekanntgegebenen Zahlen hat sie von Januar bis Ende Juni einen
Apobank mit Halbjahresergebnis im Plan
1. Juli 2019
Düsseldorf – Die Mitglieder der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) erhalten für das Jahr 2018 eine Dividende von vier Prozent. Einem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
Apobank zahlt vier Prozent Dividende an Mitglieder
8. April 2019
Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im vergangenen Jahr solide gewirtschaftet. Der Jahresüberschuss nach Steuern belief sich auf 62,9 Millionen Euro, wie die Bank heute
Apobank will vier Prozent Dividende zahlen
15. Januar 2019
Düsseldorf – Die Apobank will eine digitale Plattform für Dienstleistungen und Produkte für den Gesundheitsmarkt gründen. Das hat der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer beim gesundheitspolitischen
Apobank plant digitale Plattform für Gesundheitsmarkt
30. August 2018
Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat sich bei der Vorlage der Halbjahreszahlen 2018 zufrieden mit der Geschäftsentwicklung gezeigt. Die Zahl der Kunden stieg von 436.260
Apobank legt bei Kunden weiter zu
18. Juni 2018
Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat ihre Prognose für das Jahr 2018 bekräftigt. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Ulrich Sommer rechnet die Bank in diesem Jahr mit einem
Apobank bestätigt Jahresprognose
18. April 2018
Frankfurt am Main – Wenn die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) grünes Licht gibt, dann erhalten die Mitglieder der Standesbank für das abgelaufene Geschäftsjahr
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER