NewsVermischtesTelemedizinischer Notdienst in Aachen kommt gut an
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Telemedizinischer Notdienst in Aachen kommt gut an

Freitag, 24. April 2015

Aachen – Knapp ein Jahr nachdem in Aachen der Telenotarzt im Regelrettungsdienst an den Start ging, haben der Auftraggeber Stadt Aachen und die Betreibergesellschaft P3 telehealthcare GmbH eine erste positive Bilanz gezogen. Insgesamt wurden 1.500 Einsätze erfolgreich durchgeführt, heute übernimmt der Telenotarzt jeden vierten Notarzteinsatz im Primärbereich. Im Bereich arztbegleiteter Verlegungstransporte (Sekundärbereich) werden im Regelbetrieb sogar 30 bis 40 Prozent der Einsätze telemedizinisch begleitet.

„Der Telenotarzt hat nicht nur unnötige Notarzteinsätze vermieden, sondern durch sofortige Verfügbarkeit der Telemediziner das therapiefreie Intervall für Patienten verkürzt“, lobte Rolf Rossaint, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik Aachen die Einrichtung. Zudem sorgten die leitlinientreue Behandlung und digitale Dokumen­tation aller Einsätze für eine signifikante Qualitätsverbesserung der Notfallversorgung.

Anzeige

Angesichts dieser positiven Ergebnisse zieht es die Betreibergesellschaft nun in die Fläche. Gemeinsam mit den Kostenträgern will sie eine Lösung erarbeiten, um den Service schnell und großflächig weiteren Rettungsdiensten bereit zu stellen: „Besonders in ländlichen Regionen mit langen Anfahrtswegen und spürbarem Ärztemangel bringt der Telenotarzt erhebliche Verbesserungen für alle Seiten – und langfristig auch erhebliche Kostenersparnis für die Träger“, betonte Michael Tobias, Geschäftsführer P3 tele­healthcare GmbH.

Die telemedizinische Notfallassistenz ist seit 2014 als fester Bestandteil des Aachener Rettungsdienstes im Einsatz. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. Januar 2019
Berlin – Der Bundesrechnungshof moniert ein zu schleppendes Tempo bei der digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens. Er dringt auf ein stärkeres Eingreifen der Politik. 15 Jahre nach Beginn des
Bundesrechnungshof moniert schleppende Vernetzung des Gesundheitswesens
18. Januar 2019
Berlin – Ermächtigte Ärzte, die mit ihrer Praxis oder Einrichtung bereits an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) angeschlossen sind, bekommen die dadurch entstehenden Kosten vorerst nicht mehr erstattet.
Telematikkosten: Ermächtigte Ärzte haben das Nachsehen
17. Januar 2019
Berlin – 72 Prozent der Dermatologen und Hausärzte in Brandenburg halten telemedizinische Anwendungen in der Dermatologie für geeignet. Das zeigt eine Befragung unter Ärzten, die Teil von zwei
Dermatologen und Hausärzte sehen Vorteile durch Telemedizin
16. Januar 2019
Berlin – Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das heute im Bundestag in einer öffentlichen Anhörung beraten wurde, beinhaltet auch Aspekte der Digitalisierung im Gesundheitswesen und der
Digitalisierung: Nachbesserungen in Stellungnahmen gewünscht
16. Januar 2019
Weimar – Mit dem Einsatz von Robotern bei der Pflege älterer und kranker Menschen beschäftigt sich ab April ein internationales Forscherteam an der Bauhaus-Universität Weimar. Dabei geht es auch um
Wissenschaftler erforschen Robotereinsatz in der Pflege
16. Januar 2019
Hannover – Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft stellt die Branche vor große Herausforderungen, vor allem im Bereich der Daten- und der IT-Sicherheit. Um innovationsfähig zu bleiben, müssen
Digitalisierung erfordert Investition in digitale Aus- und Weiterbildung
15. Januar 2019
Berlin – Die Digitalisierung bietet nach Meinung der Bundesregierung in der Pflege ein großes Potenzial, insbesondere um Schnittstellenprobleme zu lösen, Effizienzreserven zu heben und
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER