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Asklepios: Umsatz übertrifft erstmals die Drei-Milliar­den-Euro-Marke

Dienstag, 28. April 2015

Köln – Der Klinikkonzern Asklepios in Hamburg, zweitgrößter privater Krankenhausträger in Deutschland, nimmt für sich in Anspruch, die Patienten besonders gut medizinisch zu versorgen und gleichzeitig wirtschaftlich kerngesund zu sein. „Unsere Komplikations- und Revisionsquoten liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt,“ sagte Ulrich Wand­schneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung, anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2014.

Die Gruppe, zu der bundesweit 150 Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 45 000 Beschäftigten gehören, hat ihren Umsatz um 4,2 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro gesteigert. Das Wachstum lag damit am oberen Rand des Zielkorridors und erstmals über der Drei-Milliarden-Euro-Marke. Noch deutlicher legten das Betriebsergebnis (Ebitda) und der Konzernüberschuss (plus 25 Prozent auf 152 Millionen Euro) zu. Damit machte Asklepios aus 100 Euro Umsatz fünf Euro Gewinn.

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Die verbesserten Erträge gehen nach Angaben der Geschäftsführung auf Einsparungen bei der Beschaffung von Medizinprodukten wie Implantaten und bei den Energieaufwendungen zurück. Der Material- und auch der Personalaufwand seien langsamer gewachsen als der Umsatz. Der Krankenhauskonzern in Familienbesitz, dessen Eigenkapital von einer Milliarde Euro 35 Prozent der Bilanzsumme ausmacht, konnte zwei Drittel von 243 Millionen Euro Investitionen selbst aufbringen. Der Rest stammte aus öffentlicher Förderung.

Insgesamt 2,2 Millionen Patienten wurden 2014 in den Akutkliniken, Rehakliniken und Psychiatrischen Einrichtungen der Grupppe behandelt. Der Zuwachs um 2,6 Prozent verteilt sich fast gleichmäßig auf die stationären und ambulanten Einrichtungen. Für dieses Jahr erwartet die Asklepios-Spitze ein weiteres Wachstum. © Stü/aerzteblatt.de

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