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Ärzteschaft

Bayerische Hausärzte verhandeln mit Ersatzkassen um neuen Vertrag

Montag, 4. Mai 2015

München – Der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) und die Landesvertretung Bayern des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) werden ihren laufenden Vertrag zur hausarzt­zentrierten Versorgung (HzV) überarbeiten. Das kündigten der BHÄV und die Ersatzkassen jetzt an. Ausgenommen von den Verhandlungen ist die Techniker Krankenkasse, die einen separaten Vertrag abgeschlossen hat.

Gemeinsames Ziel von Hausarztverband und Ersatzkassen ist nach eigenen Angaben, bis Juli 2016 einen Vertrag ohne Schiedsverfahren auszuhandeln. Der Vorsitzende des BHÄV, Dieter Geis, sprach von einem „wichtigen Signal der Ersatzkassen in Bayern, sich außerhalb von Gerichtssälen und ohne Einschaltung der Aufsicht einigen zu wollen“.

Aber die Hausärzte in Bayern sollen schon vorab von Verbesserungen im laufenden Vertrag profitieren. Die Vertragspartner nannten in diesem Zusammenhang insbesondere Leistungen der Prävention, der Psychosomatik sowie Wegegelder.

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„Unser Ziel ist eine qualitativ hochwertige, am Patientennutzen orientierte hausärztliche Versorgung‎. Dabei möchten wir auf Vorfestlegungen verzichten und uns lösungsorientiert für eine weiter verbesserte Versorgung unserer Versicherten einsetzen“, sagte Ralf Langejürgen, Leiter der vdek-Landesvertretung Bayern.

In den vergangenen Wochen hatte der Streit zwischen dem BHÄV und der AOK Bayern um die Umsetzung eines Hausarztvertrages für Aufmerksamkeit gesorgt. © hil/aerzteblatt.de

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