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Es gibt keine spezielle Krebsdiät

Mittwoch, 6. Mai 2015

Hamburg – Das Thema „Ernährung bei einer Krebserkrankung“ hat die Techniker Krankenkasse (TK) im Rahmen eines Patientenforums unter dem Titel „Leben mit Krebs – was kann ich selbst tun?“ thematisiert. Dass es keine sinnvolle spezielle Krebsdiät gibt, erläuterte die Onkologin Jutta Hübner von der Deutschen Krebsgesellschaft im Rahmen des Forums. „Studien bestätigen, dass spezielle Diäten keinen Vorteil für das Überleben von Krebspatienten haben“, so Hübner.

Auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel seien in der Regel überflüssig. Patienten sollten vielmehr ausgewogen essen und auf eine ausreichende Zufuhr von Kohlen­hydraten, Vitaminen, Eiweißen und Fetten achten. Auch gegen den moderaten Verzehr von Fleisch gebe es auch keine Einwände, ebenso wenig wie gegen Schokolade oder Kuchen. Die Onkologin empfiehlt neben einer ausgewogenen und normalen Ernährung so viel Bewegung wie möglich.

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„Aus unseren Kundenkontakten und Versichertenbefragungen wissen wir, dass sich unsere Kunden eine sinnvolle Verzahnung von Schul- und Komplementärmedizin wünschen“, heißt es in einer Broschüre der TK zu komplementärmedizinischen Angeboten für Krebspatienten. Wie in allen Bereichen der Medizin sei auch im Bereich der Komplementärmedizin stets die Frage nach dem möglichem Nutzen und dem potenziellen Schaden einer Methode entscheidend.

© hil/aerzteblatt.de

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Avatar #110206
kairoprax
am Donnerstag, 7. Mai 2015, 12:18

Al-ter-na-tiv-Medizin


Das Wort "komplementär" suggeriert, daß nichts an der Schulkmedizin vorbeiführe.
Diese Denkvorstellung ist selbstgefällig.
Sie ist so selbstgefällig wie jede andere Vorstellung einer Alternativlosigkeit.
Aus mehr als dreißig Jahren Berufspraxis erlaube ich mir zu sagen, daß mindestens 2/3 der Krebspatienten Alternativen suchen, vermutlich soind es sogar noch mehr. Und tatsächlich stellen viele dieser Patienten auch ihre Ernährung um.
Wieviel Prozent diese Diätmaßnahmen zur Besserung oder Heilung beitragen, weiß faktisch kein Mensch, solange die "Schul"-Medizin nicht bereit ist, objektive Alternativen im Verlauf und im Ergebnis mit den anderen Alternativen zu evaluieren.
Aber wissen wir nicht alle, daß falsche Ernährung (zu viel Eiweiß, zu viele Kalorien, zu viel Alkohol und natürlich die Zigaretten) ganz oben stehen bei den Krebsursachen? Warum denken wir in der Sekundärprophylaxe beim Krebs anders als z.B. beim Infarkt?
Gedankenlos istdas alles, nicht wissenschaftlich.

Dr.Karlheinz Bayer
LNS
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