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Politik

Staatssekretär Laumann startet Pflege-Entbüro­kratisierungs-Tour

Dienstag, 12. Mai 2015

Berlin – Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), startet heute seine Entbürokratisierungstour durch Deutschland. Zum Auftakt der Tour  am 12. Mai, dem  internationalen Tag der Pflegenden, forderte  er  „mehr Zeit für Patienten und eine Entlastung des Pflegepersonals durch weniger Dokumentationspflichten“. Die Bürokratie in der Pflege koste derzeit zu viel Zeit, die anders genutzt werden könnte, betonte der Politiker.

Nach Laumanns Ansicht soll künftig die Dokumentation in der stationären und ambulanten Pflege auf das „wirklich Notwendige“ reduziert werden. Bei 15 deutschlandweiten Veranstaltungen will Laumann dazu ein  Modell vorstellen. Je nachdem, wie umfangreich die Pflegedokumentation in den einzelnen Einrichtungen bislang gewesen sei, könne das neue Modell erhebliche Zeitersparnis bringen, sagte Laumann. Das Pflegepersonal soll somit mehr Zeit für die Patienten bekommen.

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Entsprechende Schulungen für Projekt zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation haben bereits vor Ostern begonnen. Das beauftragte Projektbüro mit der ehemaligen Ombudsfrau zur Entbürokratisierung in der Pflege, Elisabeth Beikirch, soll bis Mitte Juni in zehn Städten insgesamt 650 von den Verbänden benannte Experten zu dem vereinfachten Dokumentationskonzept ("Strukturmodell") schulen. Diese Multiplikatoren sollen im Anschluss ihr Wissen über das Strukturmodell in die Verbände hineintragen und Pflegeeinrichtungen tragen.

Das neue Dokumentationskonzept wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durch Beikirch entwickelt. Die Spitzenverbände hatten Ende 2014 gemeinsam beschlossen, das Strukturmodell flächendeckend in Deutschland einzuführen. Die Prüfinstitutionen in der Pflege (Medizinische Dienste der Kran­ken­ver­siche­rung, Prüfdienst der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung, die für die Heimaufsichten zuständigen Länder) unterstützen das Konzept. © ER/aerzteblatt.de

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