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Politik

Nutzen von neuem Psoriasis-Medikament bleibt unklar

Dienstag, 19. Mai 2015

Köln – Der Nutzen des neuen Medikamentes Apremilast (Handelsname: Otezla) für Patienten mit bei Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis ist laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unklar.

Apremilast steht seit Januar 2015 Erwachsenen zur Verfügung, die entweder an einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis oder an einer aktiven Psoriasis-Arthritis erkrankt sind und bei denen bestimmte Vorbehandlungen nicht ausreichend wirken oder nicht geeignet sind.

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Wie im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) vorgesehen, hat das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses in zwei Dossierbewertungen überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber den jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapien einen Zusatznutzen bietet. „Ein solcher Zusatznutzen ist jedoch aus keinem der Dossiers ableitbar, da sie keine relevanten Daten enthalten“, berichtet das Institut.

Tatsächlich lege der Hersteller für keine der beiden Indikationen Studien vor, in denen Apremilast gegen die jeweilige zweckmäßige Vergleichstherapie getestet wurde. Konsequenterweise beanspruche der Hersteller selbst daher auch für keine der beiden Indikationen einen Zusatznutzen für den neuen Wirkstoff. © hil/aerzteblatt.de

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