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Universitätskliniken sind Wunscharbeitgeber von Medizinstudierenden

Mittwoch, 20. Mai 2015

dpa

Köln – Große Universitätsklinika in Deutschland sind für Medizinstudierende die attraktivsten Arbeitgeber. Das zeigt die sogenannte Universum Student Survey 2015. Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Universum hat für diese Studie zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 insgesamt 34.607 Studierende an mehr als 150 Hoch­schulen in Deutschland befragt, darunter 1.746 Studierende der Medizin und der Gesund­heitswissenschaften.

Danach ist die Charité - Universitätsmedizin Berlin für die Studierenden der attraktivste Arbeitgeber. Den zweiten Platz belegt das Universitätsklinikum Heidelberg. Auf Platz drei folgt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), danach folgen das Klinikum der Universität München und die Uniklinik Köln.

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Ein Arbeitgeber ist für die Studierenden der Medizin und des Gesundheitswesens besonders begehrt, wenn er ein attraktives Grundgehalt bietet. Aber den angehenden Medizinern ist auch ein freundliches Arbeitsumfeld wichtig sowie Jobsicherheit, Weiterbildungsmöglichkeiten, ein hohes Einkommen in der Zukunft und Führungskräfte, die sie in ihrer Entwicklung fördern.

In diesem Punkt unterscheiden sich die weiblichen von den männlichen Nachwuchs­medizinern: Für die Frauen ist ein freundliches Arbeitsumfeld das wichtigste Kriterium für die Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers, für die Männer ist dieser Aspekt weniger wichtig und liegt lediglich auf dem siebten Patz. Noch größer ist der Unterschied bezüglich der Jobsicherheit: Während für die Frauen die Jobsicherheit den dritten Platz in einem Katalog von insgesamt 40 Kriterien einnimmt, liegt die Sicherheit des Arbeitsplatzes bei den Männern auf Platz 15 in diesem Kriterienkatalog.

Auch beim Gehalt liegen Frauen und Männer auseinander: Während die Männer mit einem Jahresgehalt von 44.126 Euro beim Einstieg in den Beruf rechnen, erwarten die Frauen ein Jahresgehalt von 38.032 Euro, das sind 6.094 Euro weniger, also rund 500 Euro monatlich. © hil/aerzteblatt.de

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