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Ärzteschaft

Vergleich der wirtschaftlichen Situation in Arztpraxen

Donnerstag, 21. Mai 2015

pa

Berlin – Die sogenannten ZiPP-Praxisberichte verschaffen Ärzten einen schnellen Über­blick über ihre wirtschaftliche Situation im Vergleich zur Fachgruppe. Darauf hat jetzt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hingewiesen.

Das Institut betreut ein Projekt namens Zi-Praxis Panel (ZiPP), an dem sich im Augenblick 4.739 niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten bundesweit beteiligen. Das Zi erfasst unter anderem die Einnahmenarten, Betriebskosten, Investitionen, die ärztliche Arbeitszeit und die Überschüsse der Praxen.

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Gebündelt dienen sie den Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als belastbares Material für die jährlichen Honorarver­handlungen und bei der Weiterentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes. Außerdem veröffentlicht die KBV in regelmäßigen Abständen einen Honorarbericht für Vertragsärzte, in dem sie die aktuelle Honorarentwicklung aus der Versorgung gesetzlich versicherter Patienten darstellt.

Aber auch die einzelne Praxis profitiert von einer Teilnahme am Zi-Praxis-Panel: So verschickt das Institut jetzt zum dritten Mal individuelle Berichte an die Teilnehmer. Die Praxen können damit die betriebswirtschaftlichen Planungen für ihre Praxis überprüfen. Die Berichte dokumentieren zudem, wie viele Stunden Ärzte und Praxismitarbeiter durchschnittlich arbeiten und wie alt die Patienten sind. Dabei werden jeweils den Werten der eigenen Praxis Vergleichszahlen aus derselben Fachgruppe gegenübergestellt – so können Ärzte ihre eigene Situation mit der von Kollegen vergleichen.

Auf der Internetseite des Projektes können teilnehmende Ärzte in einem persönlichen Bereich außerdem Schwerpunktanalysen einsehen. Das Zi freut sich über rege Teilnahme am Praxis Panel. „Nur für Praxen, die regelmäßig teilnehmen, kann die Kostenentwicklung einwandfrei belegt und in die Verhandlungen mit den Krankenkassen eingebracht werden“, sagte der Zi-Geschäftsführer Dominik von Stillfried. © hil/aerzteblatt.de

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