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Ärzteschaft

Neuer Hausarztvertrag für Deutsche BKK-Versicherte

Freitag, 22. Mai 2015

Hannover – Die Deutsche BKK und Landesverbände Niedersachsen und Braunschweig des Deutschen Hausärzteverbandes haben unter Mitwirkung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachen (KVN) ein neuen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung geschlossen. Deutsche BKK-Versicherte können sich ab dem 1. Juli bei ihrem Hausarzt in den Vertrag einschreiben und somit ihren Hausarzt zum Lotsen für ihre Versorgung machen. Der Hausarzt ist dann stets erster Anlaufpunkt. Er überweist an die Fachärzte, bei ihm laufen die Berichte über Befunde, Therapien und verordnete Medikamente zusammen.

„Ziel des Hausarztvertrages ist es, die Hausarztpraxis zur Schaltstelle im Gesund­heits­system auszubauen“, so Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der Deutschen BKK. Das soll dazu beitragen, unnötige Krankenhausaufnahmen zu vermeiden und über­flüssige Behandlungen durch unkoordinierte Arztbesuche zu verhindern.

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Gleichzeitig versprechen sich die Kooperationspartner sinkende Arzneikosten von dem Vertrag. „Besonders die Nachhaltigkeit der ärztlichen Behandlung ist ein wichtiger Aspekt: Denn die teilnehmenden Ärzte nehmen die Koordination diagnostischer, therapeutischer und pflegerischer Maßnahmen vor“, verwies Jörg Berling, stellvertretender KVN-Vorstandsvorsitzender. © hil/aerzteblatt.de

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