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Medizinstudierende wollen bei der Reform des Medizinstudiums mitwirken

Dienstag, 26. Mai 2015

Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) fordert, die Studierenden bei der Reform des Medizinstudiums an zentraler Stelle einzubinden. Hintergrund ist die im Koalitionsvertrag niedergelegte Absichtserklärung von CDU und SPD, über eine Bund-Länder-Konferenz einen „Masterplan Medizinstudium 2020“ auf den Weg zu bringen.

Dieser soll laut dem Koalitionsvertrag für eine „zielgerichtetere Auswahl der Studien­platzbewerber“ eine „Förderung der Praxisnähe“ und eine „Stärkung der Allgemein­medizin“ sorgen. „Wir wollen nicht warten, bis uns die Politik ihren Masterplan Medizinstudium 2020 auferlegt, sondern wollen von Beginn an aktiv an dieser Reform mitarbeiten“, erläutert Simon Drees, einer der Bundeskoordinatoren für Medizinische Ausbildung der bvmd und Medizinstudent in Berlin.

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Wichtig ist dem bvmd bei der anstehenden Reform des Studiums, die Ausbildung im Praktischen Jahr zu verbessern und eine angemessene Aufwandsentschädigung durchzusetzen. Außerdem fordern die Medizinstudierenden die Vermittlung von wissenschaftlichen Kompetenzen flächendeckend in die Curricula zu integrieren.

Diese Forderung – mehr Wissenschaft im Medizinstudium – hatte auch der Wissenschaftsrat, die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, der Medizinische Fakultätentag und die Deutsche Forschungsgemeinschaft angemahnt. © hil/aerzteblatt.de

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