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Ärzteschaft

KV Brandenburg unterstützt ambulante Versorgung von Asylbewerbern

Mittwoch, 27. Mai 2015

Potsdam – Vor dem Hintergrund wachsender Flüchtlingsströme sowie der geplanten Einführung einer Gesundheitskarte für Asylsuchende plädiert die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung der Asylbewerber. „Dazu müssen jedoch notwendige Bedingungen Eingang in ent­sprechende vertragliche Vereinbarungen mit den zuständigen Landkreisen und kreisfreien Städten finden“, mahnte KVBB-Vorsitzender Hans-Joachim Helming.

Die Einführung einer Gesundheitskarte allein reiche nicht aus, um die besonderen Herausforderungen in der ambulanten Behandlung von Asylsuchenden zu bewältigen. So müssten die niedergelassenen Ärzte beispielsweise Sprachbarrieren meistern, sich in fremde Kultur- und Religionskreise einfühlen und vermehrt Krankheiten behandeln, die in Mitteleuropa eigentlich nicht auftreten.

„Um den märkischen Ärzten bei der Vorbereitung auf diese besondere Herausforderung zu helfen, bereiten wir derzeit ein spezielles Fortbildungsangebot vor“, so Helming. Darüber hinaus will die KVBB in Zusammenarbeit mit dem Landesinnenminister und der Brandenburgischen  Ge­sund­heits­mi­nis­terin schnellstmöglich die Eckpunkte für das erforderliche Verwaltungsverfahren abstecken. © hil/aerzteblatt.de

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