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Universitätsklinikum Regensburg verstärkt Kampf gegen resistente Erreger

Freitag, 29. Mai 2015

Regensburg – Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat für die Bekämpfung resis­tenter Erreger und behandlungsassoziierter Infektionen jetzt eine eigene Stabsstelle für Infektiologie eingerichtet. „Damit können wir organisatorisch noch enger mit Bund und Ländern zusammenarbeiten und so aktiv dazu beitragen, der hohen Zahl an behand­lungs­assoziierten Infektionen und Antibiotika-Resistenzen entgegenzuwirken“, erläuterte Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR.

Die Klinik weist daraufhin, dass ein Drittel der deutschlandweit jährlich bis zu 600.000 behandlungsassoziierten Infektionen durch spezifische Maßnahmen vermeidbar wären.

Die Mitarbeiter der Stabsstelle Infektiologie behandeln am UKR ambulante und stationäre Patienten mit einheimischen oder importierten Infektionskrankheiten und beraten nieder­gelassene oder im Krankenhaus tätige Ärzte. Außerdem unterrichten sie Studierende im Bereich der Infektiologie.

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Eine weitere Aufgabe ist die Betreuung eines sogenannten Antibiotic-Stewardship-Programmes (ABS) am UKR. Das Programm umfasst Maßnahmen und Strategien, die Infektionen durch gezieltere Auswahl, Dosierung, Applikation und optimierte Anwen­dungsdauer von Antiinfektiva bekämpfen sollen. Nicht zuletzt forschen die Mitarbeiter der Stabsstelle unter Leitung von Bernd Salzberger zu Krankenhaus­infektionen und unterstützen die Entwicklung neuer Antibiotika. © hil/aerzteblatt.de

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